Liu Qiangdong skizziert einen KI-Weg für Entwicklungsländer im Asia-Pazifik: Kein Bedarf an einem Wettbewerb um Rechenleistung

Laut Guru Club schlug Liu Qiangdong, Gründer und Vorsitzender von JD.com, auf dem 2026 APEC Business Leaders Forum am 22. Juni vor, dass asiatisch-pazifische Entwicklungsländer nicht direkt miteinander um Investitionen in Rechenleistung konkurrieren müssten, um an der KI-Welle teilzuhaben. Er stellte fest, dass Technologie-Giganten über 10 Milliarden US-Dollar jährlich in die KI-Infrastruktur investieren, viele Volkswirtschaften in Entwicklungsländern jedoch nicht über die Ressourcen für eine großangelegte Bereitstellung verfügen. Stattdessen schlug Liu vor, dass neu entstehende KI-Anwendungen wie autonome Fahrzeuge und Roboter neue Nachfrage nach Dienstleistungen schaffen würden, darunter ein mobiles Sicherheitsmanagement sowie Überwachungs- und Beobachtungsoperationen. Er führte als vergleichbares Beispiel Indiens Callcenter-Branche an und sagte, dass Entwicklungsländer große Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen könnten, indem sie sich auf spezialisierte Dienstleistungsbereiche konzentrierten, statt in der grundlegenden Computing-Infrastruktur zu konkurrieren.
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