Kyle Samani erklärt Web3 für tot, nur DeFi und DePIN bleiben übrig

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Kyle Samani, Mitgründer von Multicoin Capital, erklärte diese Woche, Web3 sei tot und nur dezentrales Finanzwesen sowie dezentrale Physical-Infrastructure-Netzwerke seien noch relevant. Samanis Aussage erfolgte als Reaktion auf Bemerkungen des StarkWare-CEO Eli Ben-Sasson, der sagte, die Kryptoindustrie scheine eine Identitätskrise zu durchleben. Der Austausch macht wachsende Spannungen innerhalb der Branche deutlich: Während traditionelle Finanzinstitutionen Krypto einbinden, verlassen viele frühe Unterstützer das Segment.

Krypto-Leader debattieren die Zukunft der Branche

Ben-Sasson brachte seine Bedenken über die sich wandelnde Identität von Krypto in einem Beitrag auf X zum Ausdruck. Er merkte an, dass sich Krypto ursprünglich gegen das traditionelle Finanzwesen positioniert habe, nun aber Banken, Asset Manager und große Institutionen zu wichtigen Marktteilnehmern würden. Als Antwort schrieb Samani, Web3 sei tot und übrig blieben nur DeFi und DePIN. Die Aussage legt nahe, dass viele der breiteren Web3-Erzählungen an Schwung verloren haben.

DeFi und DePIN ziehen weiter Aufmerksamkeit auf sich

DeFi ermöglicht es Nutzern, ohne traditionelle Intermediäre zu leihen, zu handeln und Rendite zu erzielen. DePIN-Projekte verbinden Blockchain-Anreize mit realer Infrastruktur und unterstützen Dienste wie Funkabdeckung, Datenspeicherung und Rechenressourcen. Beide Bereiche haben trotz breiterer Marktzyklen Kapital angezogen. Die Kommentare des Multicoin-Capital-Executives spiegeln einen Trend wider, bei dem Marktteilnehmer Produkte priorisieren, die klare Geschäftsmodelle und aktive Nutzer vorweisen.

Samani stellt Hyperliquid infrage

Samani argumentierte kürzlich, Hyperliquid wirke ebenso verdächtig wie Binance. Er behauptete, viele Probleme, die zuvor gegen Binance angeführt wurden, träfen auch auf Hyperliquid zu. Mike Dudas, Investor bei 6MV, wies den Vergleich zurück. Dudas argumentierte, Hyperliquid arbeite anders als zentralisierte Börsen, und verwies dabei auf die On-Chain-Transparenz der Plattform sowie auf die an Inhaber von Token ausgerichtete ökonomische Struktur.

Debatte fällt in eine Phase des großen Wandels

Die Diskussion kommt in einer Zeit großen Wandels für die Branche. Spot-Krypto-ETFs ziehen weiterhin institutionelles Kapital an, und die regulatorische Klarheit verbessert sich in mehreren Regionen. Für manche Beobachter spiegeln Samanis Kommentare die Reifung des Marktes wider. Für andere signalisieren sie eine Verengung dessen, was Blockchain-Technologie erreichen kann.

FAQ

Was hat Kyle Samani diese Woche zu Web3 gesagt?

Kyle Samani, Mitgründer von Multicoin Capital, erklärte diese Woche, Web3 sei tot und nur dezentrales Finanzwesen sowie dezentrale Physical-Infrastructure-Netzwerke seien noch relevant. Seine Aussage erfolgte als Reaktion auf Bemerkungen des StarkWare-CEO Eli Ben-Sasson über eine Identitätskrise in der Kryptoindustrie.

Warum glaubt Samani, dass nur DeFi und DePIN relevant bleiben?

Samanis Aussage legt nahe, dass viele der breiteren Web3-Erzählungen an Schwung verloren haben. Sowohl DeFi als auch DePIN haben trotz breiterer Marktzyklen Kapital angezogen, weil sie messbaren Nutzen und Einnahmen erzeugen – mit klaren Geschäftsmodellen und aktiven Nutzern.

Welchen Vergleich hat Samani bezüglich Hyperliquid gemacht?

Samani argumentierte kürzlich, Hyperliquid wirke ebenso verdächtig wie Binance, und behauptete, viele Probleme, die zuvor gegen Binance angeführt wurden, träfen auch auf Hyperliquid zu. Mike Dudas wies diesen Vergleich zurück und verwies dabei auf die On-Chain-Transparenz von Hyperliquid sowie auf die an Token-Inhaber ausgerichtete ökonomische Struktur.

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