Laut Andrej Karpathy, OpenAI-Gründungsmitglied und Schöpfer des Konzepts „vibe coding“, hat er heute den Ansatz des Claude Code-Teams unterstützt, für Ausgaben großer Sprachmodelle HTML statt Markdown zu verwenden. Karpathy skizzierte eine Roadmap zur Entwicklung von KI-Interaktionsschnittstellen: von Klartext zu Markdown zu HTML, gefolgt von mehreren Zwischenformen, bis hin zur finalen Stufe interaktiver neuronaler Videos, die direkt von Diffusionsmodellen erzeugt werden.
Karpathy führte diese Entwicklung auf die Bandbreite des menschlichen Gehirns zurück und merkte an, dass etwa ein Drittel des menschlichen Gehirns visuelle Signale parallel verarbeitet – eine „Zehn-Spur-Autobahn“ für die Eingabe von Informationen. Er argumentierte, dass die optimale Mensch-KI-Interaktion eine effiziente Spracheingabe für den Menschen und eine Ausgabe mit hoher Bandbreite (Bilder, Animationen oder Video) von der KI kombiniert. Er empfahl Nutzern, umgehend „strukturierte Antworten als HTML“ den Prompts hinzuzufügen, als kurzfristige Verbesserung.