Der Krypto-Milliardär Justin Sun hat kürzlich offiziell ein bedeutendes Upgrade für TRON (TRX) angekündigt. Seiner Darstellung nach wechselt die von ihm gegründete Blockchain zu Post-Quantum (PQ) und löst damit die entscheidende Umstellung früher aus als die führenden Ketten, Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH).
In einem Beitrag auf seinem verifizierten Social-Media-Konto auf X hob Sun die langsame Geschwindigkeit von Bitcoin und Ethereum bei der PQ-Migration hervor. Er erklärte, dass die Bitcoin-Community immer noch darüber diskutiere, ob quantengefährdete Adressen eingefroren werden sollen, während Ethereum immer noch Forschungskomitees bildet. Im Vergleich dazu macht TRON bereits Fortschritte im Umgang mit der zukünftigen Bedrohung.
Sun gab am Mittwoch bekannt, dass TRON seinen PQ-Upgrade-Plan gestartet hat. Er behauptete, die Maßnahme mache es zur ersten großen öffentlichen Chain, die National Institute of Standards and Technology (NIST)-konforme PQ-Signaturschemata im Mainnet einsetzt.
ADVERTISEMENTZudem betonte der chinesischstämmige Unternehmer, dass Quantensicherheit nicht zur Debatte stehen dürfe. Stattdessen sollte sie nun als Funktion integriert werden. Er stellte sicher, dass sein Team die Assets der TRON-Nutzer gegen jede Quantenbedrohung absichern würde.
Sun sagte, TRON werde seinen technischen Fahrplan für die PQ-Migration bald veröffentlichen.
TRONs entschlossenes Vorgehen zur Bewältigung des Q-Day erfolgt als Reaktion auf die Warnung des Google Quantum AI-Teams, dass die Krypto-Community die drohende Bedrohung möglicherweise unterschätze. Forschende des multinationalen Tech-Unternehmens fanden, dass ein Quantencomputer Bitcoins Elliptic Curve Cryptography (ECC) in nur wenigen Minuten brechen könnte – mit weniger als 500.000 physischen Qubits oder 1.200 bis 1.450 hochwertigen Qubits.
ADVERTISEMENTGoogles Bericht widerspricht früheren Expertenannahmen, wonach man 13 Millionen Qubits bräuchte, um innerhalb eines Tages in Bitcoins kryptografisches Design einzudringen, oder 317 Millionen Qubits, um dieselbe Leistung innerhalb einer Stunde zu erreichen.
Als Ergebnis stellten die Forschenden die Uhr für den erwarteten Q-Day der Konsensmechanik um über ein Jahrzehnt zurück – bis in das Jahr 2029. Die Arbeit löste eine erneute Diskussion über den Aufbau einer quantensicheren Absicherung für Bitcoin aus, an der sich sogar BTC OG Adam Back, CEO von Blockstream, beteiligte. Der Strategy-Executive-Chairman Michael Saylor gab außerdem bekannt, dass er gemeinsam mit globalen Spezialisten für Cybersicherheit ein eigenes Bitcoin-Sicherheitsprogramm gestartet hat, um die Quanten-Resilienz des führenden Krypto-Assets zu „härten“.
In der Zwischenzeit hat das Ethereum-Kernteam seine PQ-Initiative hochgefahren, um sicherzustellen, dass ETH über „kryptografische Anpassungsfähigkeit“ verfügt. Ziel ist es, die zentralen Grundbausteine der Kette zu aktualisieren, ohne ihre Abläufe zu destabilisieren.
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