Gate News-Meldung, 25. April — Ciarán Fitzpatrick, globaler Leiter des ETF-Produkts und der Wertpapierdienstleistungen von JPMorgan, sagte, Tokenisierung müsse tiefgreifende Veränderungen in der gesamten Fondsbranche anstoßen, nicht nur bei ETFs. In einem am Freitag veröffentlichten Beitrag stellte Fitzpatrick fest, dass Experimente mit der Tokenisierung von ETFs weiterlaufen, und verwies dabei auf mögliche Vorteile wie verbesserte Erstellungs- und Rücknahmeprozesse, nahezu sofortige Abwicklung und unterbrechungsfreien Marktzugang.
"Meine Sicht auf Tokenisierung ist, dass sie Teil des ETF-Ökosystems werden wird, aber wir sind noch ein paar Jahre von einigen guten Anwendungsfällen entfernt", sagte Fitzpatrick. JPMorgan prüft bereits verschiedene Tokenisierungs-Use-Cases über Kinexys, die Blockchain-Geschäftseinheit der Bank.
Sowohl traditionelle Finanzinstitute als auch Regulierungsbehörden haben in letzter Zeit eine zunehmende Bereitschaft gezeigt, etablierte Anlagen zu tokenisieren, insbesondere Vermögenswerte, die an Börsen mit begrenzten Handelszeiten gehandelt werden, etwa Aktien und Fonds. Die SEC hat verschiedene Tokenisierungsinitiativen genehmigt, darunter die Ermöglichung großer Börsen, den Handel mit tokenisierten Anteilen zu unterstützen. Analysten erwarten, dass tokenisierte Vermögenswerte bis 2030 zwischen $2 Billionen und über $10 Billionen erreichen werden.