JPMorgan: Das gesetzgeberische Zeitfenster des Clarity Act verengt sich, während die Midterms näher rücken; die Rendite von Stablecoins bleibt die zentrale Hürde

Laut JPMorgan-Analysten unter der Leitung von Managing Director Nikolaos Panigirtzoglou hat sich das Zeitfenster für die Verabschiedung des U.S.-Krypto-Markstrukturbill (Clarity Act) deutlich verengt, da die Zwischenwahlen näher rücken. Der Gesetzentwurf hat am 14. Mai den Senatsausschuss für Bankenwesen passiert, benötigt aber weiterhin 60 Stimmen im gesamten Senat, eine Abstimmung im Rahmen der Versöhnung mit dem Repräsentantenhaus sowie die Zustimmung des Präsidenten.

Ein zentraler Knackpunkt ist, wie der Gesetzentwurf die Rendite bei Stablecoins adressiert – ob Krypto-Plattformen erlauben werden sollte, zinsähnliche Vergütungen auf Stablecoins zu zahlen. Banken verlangen strengere Auflagen, um Produkte zu verhindern, die wie unregulierte Spar-Accounts funktionieren, während Krypto-Unternehmen mehr Flexibilität fordern. JPMorgan-Analysten hielten fest, dass die Debatte über Stablecoin-Rendite inzwischen zu einer „politisch aufgeladenen Angelegenheit“ geworden sei, die Reformen der Krypto-Markstruktur verzögern könnte, falls sie nicht vor den Zwischenwahlen geklärt wird.

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