Iran-Krieg treibt chinesische Exportpreise in die Höhe und signalisiert eine Beschleunigung der globalen Inflation

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Gate News-Meldung, 24. April — Chinesische Exporteure erhöhen im März die Preise für Haushaltswaren von medizinischen Kathetern bis hin zu Badeanzügen und Klimaanlagen, da der Iran-Krieg die über Öl gekoppelten Beschaffungskosten nach oben treibt. Das deutet darauf hin, dass die globale Konsumgüterinflation wahrscheinlich anziehen wird.

Mehr als ein Dutzend Produktkategorien verzeichneten im März deutliche Preissteigerungen im Jahresvergleich, wie Zolldaten zeigen, die von Trade Data Monitor zusammengestellt und von Bloomberg ausgewertet wurden. Damit endet ein anhaltender Preisrückgang in den vergangenen Jahren, der dazu beigetragen hatte, die globale Inflation zu bremsen. Besonders stark stiegen die Preise von ölbasierten Produkten und synthetischen Fasern: Spritzen legten um bis zu 20 Prozent zu und Polyvinylchlorid schoss bis zu 80 Prozent über das Niveau vor Kriegsbeginn. Badeanzüge, Skianzüge und Damenhosen, die auf Polyester angewiesen sind, verzeichneten Zuwächse im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich; bei Haushaltsgeräten wirkten sich sowohl höhere Metall- als auch höhere Halbleiterkosten belastend aus.

Goldman Sachs erwartet, dass die chinesischen Exportpreise insgesamt im März zum ersten Mal seit über drei Jahren wieder ins Positive drehen, wobei die offiziellen Daten etwa am 25. April veröffentlicht werden sollen, um dies zu bestätigen. Eine 10-prozentige Erhöhung der Ölkosten hebt die chinesischen Exportpreise typischerweise im ersten Jahr im Durchschnitt um 50 Basispunkte an, mit dem Höhepunkt vier bis fünf Monate nach dem anfänglichen Schock. Bloomberg Economics schätzt, dass eine Inflation von über 3 Prozent im Jahr 2026 in der Eurozone, den USA und Großbritannien „wieder auf der Agenda steht“, da die geldentlastende Pufferwirkung durch günstigere chinesische Güter schwächer wird.

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