Laut einer am Montag eingereichten Klageschrift eines U.S.-Bezirksgerichts hat Hut 8 Corp. zugestimmt, 2,35 Millionen US-Dollar zu zahlen, um eine Wertpapier-Klassklage beizulegen. Darin hatten Anleger behauptet, der Bitcoin-Miner habe den Markt über operative Probleme nach seiner 2023 erfolgten Fusion mit U.S. Bitcoin Corp. in die Irre geführt.
Die Einigung umfasst Anleger, die Hut-8-Wertpapiere zwischen Februar 2023 und Januar 2024 gekauft haben. Anleger machten geltend, Hut 8 habe Energie- und Infrastrukturprobleme am King Mountain nicht ausreichend offengelegt. Dabei handelt es sich um eine texanische Mining-Einrichtung, an der der Fusionspartner einen 50%-Anteil hielt. Die Klage wurde durch einen Bericht eines Leerverkäufers am 18. Januar 2024 ausgelöst, der noch an diesem Tag zu einem Kursrückgang der Hut-8-Aktien um 23 % führte. Hut 8 hat keine Fehlverhaltensvorwürfe eingeräumt, und die Einigung muss weiterhin von US-Bezirksrichter Victor Marrero genehmigt werden.