HSBC stuft den steigenden Dollar als Top-Risiko für H2 2026 ein; Hedgefonds treiben bullische Wetten auf 16-Monats-Hoch.

Laut einer am Montag, dem 29. Juni, veröffentlichten HSBC-Studie könnte ein starker Anstieg des US-Dollars zum größten "Schmerzhandel" für die globalen Märkte in der zweiten Jahreshälfte 2026 werden. Der Bloomberg-Dollar-Index erreichte letzten Monat ein Siebenmonatshoch, während optimistische Wetten von Hedgefonds auf den Dollar einen 16-Monats-Höchststand erreichten, was auf einen erneuten Kapitalzufluss in Dollar-Vermögenswerte hindeutet. HSBC-Analyst Paul Mackel und andere warnten, dass die Risiken seit der Fed-Sitzung im Juni eskaliert seien, als die politischen Entscheidungsträger sich auf die Inflation konzentrierten, ohne eine klare Forward Guidance zu geben, was Anleger dazu veranlasste, den Zinsunterschied zwischen den USA und Europa neu zu bewerten. Die Bank warnte zudem vor potenziellen Risiken am Treasury-Markt, falls eine wirtschaftliche Abkühlung die Fed zu einer Lockerung zwingt, was potenziell eine Versteilerung der Zinskurve auslösen könnte, die Positionen, die auf eine weitere Abflachung setzen, schnell aufzehren könnte.
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