BTC rutscht unter $60K , nachdem 4 Milliarden US-Dollar aus US-Spot-ETFs abgeflossen sind.

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  • Bitcoin fiel unter 60.000 US-Dollar, da US-Spot-ETFs im Juni Nettoabflüsse von 4,06 Milliarden US-Dollar verzeichneten.

  • Die institutionelle Nachfrage ließ nach, während makroökonomische Unsicherheit die Bitcoin-Kurse weiter unter Druck setzte.

  • Analyst Ted Pillows erwartet, dass Bitcoin vor dem Boden um weitere 60 % bis 65 % fallen könnte.

Bitcoin – BTC ist in eine weitere schwierige Phase eingetreten, da der Verkaufsdruck am gesamten Markt anhält. Eine scharfe Abflusswelle bei US-Spot-Bitcoin-ETFs hat bei Anlegern neue Besorgnis ausgelöst. Die institutionelle Nachfrage ist geschwächt, während makroökonomische Unsicherheit die Händler vorsichtig bleiben lässt. Da Bitcoin nun unter 60.000 US-Dollar gehandelt wird, fragen sich viele Anleger, ob eine weitere tiefere Korrektur folgen könnte, bevor eine nachhaltige Erholung einsetzt.

Spot Bitcoin ETFs verzeichneten letzte Woche Nettoabflüsse von 1,79 Milliarden US-Dollar, dritthöchster Wochenabfluss aller Zeiten

Vom 22. bis 26. Juni (ET) verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von 1,79 Milliarden US-Dollar, was den dritthöchsten wöchentlichen Nettoabfluss aller Zeiten darstellt. Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten Nettoabflüsse von… pic.twitter.com/6CDFFVY68L

— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 29. Juni 2026

Bitcoin-ETFs unter starkem Verkaufsdruck

BTC scheint das zweite Quartal mit einem Verlust von 13 % zu beenden. Ein solches Ergebnis wäre erst das dritte Mal, dass Bitcoin aufeinanderfolgende Quartalsverluste verzeichnet. Diese Statistik allein zeigt, wie schwierig 2026 für die größte Kryptowährung geworden ist. Institutionelle Anleger haben weiterhin Geld aus US-Spot-Bitcoin-ETFs abgezogen. Daten von SoSoValue zeigen, dass der Juni Nettoabflüsse von 4,06 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Diese Zahl übertraf den bisherigen Monatsrekord von 3,56 Milliarden US-Dollar aus dem Februar 2025.

Der Verkaufsdruck hat sich in der vergangenen Woche noch verstärkt. Anleger zogen rund 1,79 Milliarden US-Dollar aus diesen Fonds ab. Das war der zweitgrößte wöchentliche Abfluss seit dem Start von Spot-Bitcoin-ETFs im Januar 2024. Der Juni war kein isoliertes Ereignis. Auch der Mai verzeichnete Netto-Rücknahmen von 2,43 Milliarden US-Dollar. Die kombinierten Abflüsse über beide Monate belaufen sich nun auf fast 6,5 Milliarden US-Dollar. Die kumulierten Abflüsse seit Jahresbeginn haben in der ersten Hälfte des Jahres 2026 rund 5 Milliarden US-Dollar erreicht.

Viele Marktteilnehmer beobachten die ETF-Aktivität als Maß für das institutionelle Vertrauen. Die jüngsten Zahlen deuten darauf hin, dass größere Anleger ihr Engagement reduziert haben, während die Unsicherheit weiter zunimmt. Die schwache institutionelle Nachfrage folgt eng dem jüngsten Kursverfall von Bitcoin.Bitcoin hat in diesem Jahr auch hinter vielen großen Finanzanlagen zurückgeblieben. Strategy, ehemals MicroStrategy, hat noch stärker gelitten. Die Aktien des Unternehmens sind seit Januar um 45 % gefallen, was die schwächere Stimmung bei Bitcoin-bezogenen Anlagen widerspiegelt.

Makrorisiken setzen Bitcoin weiter unter Druck

Die allgemeineren wirtschaftlichen Bedingungen haben eine weitere Belastung hinzugefügt. Jüngste Inflationsdaten und starke Beschäftigungszahlen stützen die Erwartung, dass die Federal Reserve die Zinsen länger hoch halten könnte. Die Märkte erwägen sogar mögliche Zinserhöhungen später in diesem Jahr. Ein stärkerer US-Dollar hat ebenfalls die Nachfrage nach risikoreichen Anlagen verringert.

Digitale Vermögenswerte haben oft Schwierigkeiten, wenn Anleger sicherere Anlagen und Bargeld bevorzugen. Geopolitische Spannungen haben neue Unsicherheit gebracht. Berichte über erneute Aktivitäten in der Nähe der Straße von Hormus verunsicherten am Wochenende die Finanzmärkte. Spätere Berichte über erneute Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran halfen, einige Bedenken zu zerstreuen. Dennoch bleiben die Anleger vorsichtig.

Der Krypto-Analyst Ted Pillows glaubt, dass die Korrektur anhalten könnte. Er stellte fest, dass frühere Bitcoin-Bärenmärkte nach Rückgängen zwischen 78 % und 87 % endeten. Pillows argumentierte, dass viele Anleger nun mit einem flacheren Rückgang rechnen. Er glaubt jedoch, dass Bitcoin vor dem Erreichen eines endgültigen Bodens noch um 60 bis 65 % fallen könnte. Bitcoin steht nun von mehreren Seiten unter Druck.

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