Studie aus Hongkong zeigt eine geschlechtsspezifische Kluft bei Investitionen in virtuelle Vermögenswerte: Frauen sind risikoscheuer, Männer überschätzen sich selbst

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Laut der neuesten Forschung des Ausschusses der Hong Kong Investment and Retirement Funds Association, die am 21. Juni veröffentlicht wurde, zeigen Anleger im virtuellen Asset-Markt in Hongkong ausgeprägte verhaltensbezogene Muster nach Geschlecht. Weibliche Anleger fallen überwiegend in die Kategorie „trendfolgend und vorsichtig“ mit 43% – dem höchsten Anteil unter allen Anlegertypen. Männliche Anleger stellen hingegen die Mehrheit im Segment „übermütig-aggressiv“ dar (22,2%) und sind eher dazu geneigt, Positionen mit hohem Risiko auszubauen.

Die Studie kategorisiert virtuelle Asset-Anleger in vier Typen: Trendfolger (33,9%, hauptsächlich im Alter von 18-29), Verlusthalter, die auf eine Erholung warten (25,5%, überwiegend 30-39-jährige Berufstätige), übermütige Trader (22,2%) und FOMO-getriebene häufige Trader (18,4%, mit größeren Vermögensbasis). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das „Blind-Following“-Verhalten im Markthandel seit der regulatorischen Umsetzung für virtuelle Asset-Handelsplattformen im Jahr 2023 von 3,63 auf 3,19 zurückgegangen ist, was auf eine insgesamt rationalere Ausrichtung des Anlageverhaltens hindeutet.

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