Gate News-Mitteilung, 15. April — Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton sagte in einem Interview am 13. April, sie sei schockiert gewesen, dass Präsident Trump nicht über Irans potenzielle Bedrohung informiert worden sei, die Straße von Hormus zu schließen; ein Szenario, das sie betont habe, sei stets die erwartete iranische Maßnahme in jeder militärischen Übung gewesen, an der sie teilgenommen habe.
Clinton erklärte, dass sich die Vereinigten Staaten nun in einer geschwächten Position befänden und im Wesentlichen ihren strategischen Vorteil sowie ihre Initiative verloren hätten. Sie hob hervor, dass das Schließen der Straße von Hormus in US-militärischen Simulationen durchgängig als der wahrscheinlichste erste Schritt Irans identifiziert worden sei.
Clinton erinnerte außerdem daran, dass der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu versucht habe, eine Vereinbarung von jedem US-Präsidenten zu erwirken, um einen Krieg mit Iran zu führen. Sie bemerkte, sie habe dieses Thema mit Netanyahu besprochen, letztlich jedoch seinen Vorschlag abgelehnt. Clinton betonte ihre Unterstützung für Israel und lehnte Netanyahu zugleich entschlossen ab.