Gate News, Meldung vom 17. April — Google entfernte im Jahr 2025 in Südkorea 175,5 Millionen Anzeigen, die gegen seine Richtlinien verstoßen haben, und nutzte dabei sein KI-Modell Gemini, um die Durchsetzung zu stärken. Das Unternehmen erklärte, dass mehr als 99% der beanstandeten Anzeigen blockiert wurden, bevor sie Nutzer erreichten.
Google setzte außerdem 326.000 Konten von Werbetreibenden in Südkorea aus, wobei Urheberrechtsverletzungen als führende Verstoßkategorie identifiziert wurden. Weltweit berichtete Google, dass es im Jahr 2024 über 8,3 Milliarden Anzeigen blockierte oder entfernte und 24,9 Millionen Konten von Werbetreibenden aussetzte.
Die Kommission für den Schutz personenbezogener Informationen in Südkorea verhängte Google im Jahr 2025 eine Geldstrafe von 69,2 Milliarden Won (entspricht etwa $50 Millionen) für das Tracking des Online-Verhaltens zum Zweck gezielter Werbung ohne ordnungsgemäße Zustimmung der Nutzer. Der Regulierer stellte fest, dass über 82% der Google-Nutzer in Südkorea ein solches Tracking zugelassen hatten, was Datenschutzbedenken aufwirft. 2021 hatte Südkorea Google zuvor mit $177 Millionen bestraft, weil es die Marktdominanz im Android-Betriebssystemmarkt missbraucht habe.
Die Umstellung von Google auf eine KI-gestützte Durchsetzung Anzeigen für Anzeige hat laut dem Unternehmen fehlerhafte Aussetzungen von Konten von Werbetreibenden um 80% reduziert. Experten beschreiben diesen Ansatz als Teil eines eskalierenden Wettrüstens, da KI-gestützte Abwehrmaßnahmen zunehmend in Umfang und Raffinesse mit KI-generierten Betrügereien und Verstößen mithalten.