Nach Ansicht von Analysten von Goldman Sachs wird das Edelmetall bis Ende 2026 voraussichtlich 4.900 US-Dollar pro Unze erreichen, angetrieben vor allem durch die anhaltende Diversifizierungsnachfrage der Zentralbanken infolge geopolitischer Unsicherheiten. Samantha Dart, Co-Leiterin der globalen Rohstoffforschung bei Goldman Sachs, erklärte, dass trotz der jüngsten Preisrückgänge in den letzten vier Monaten „Gold noch nicht am Ende“ sei und strukturelle Faktoren für weiteres Aufwärtspotenzial sprächen.
Eine Umfrage des World Gold Council unter 76 Zentralbanken ergab, dass 45 % erwarten, ihre Goldreserven in den nächsten 12 Monaten zu erhöhen. Goldman Sachs prognostiziert, dass die Käufe der Zentralbanken im Jahr 2026 durchschnittlich bei etwa 60 Tonnen pro Monat liegen werden, unterstützt durch staatliche Diversifizierung angesichts anhaltender geopolitischer Bedenken.