Laut Goldman Sachs am 12. Juni senkte die Bank ihre Prognose für den Brent-Ölpreis für 2027 auf 80 US-Dollar je Barrel und verwies dabei auf eine anhaltende globale Ausweitung des Angebots sowie eine nachlassende Nachfrage. Für Q4 2026 prognostiziert Goldman Sachs durchschnittliche Brent-Preise von rund 90 US-Dollar/Barrel.
Während Goldman Sachs die kurzfristige Einschätzung weiterhin positiv hält, betonte die Bank, dass geopolitische Risiken rund um die Straße von Hormus dennoch zu extremer Volatilität führen könnten. In ungünstigen Szenarien, in denen Exportstörungen anhalten, könnten die Ölpreise bis Ende 2026 über 110 US-Dollar je Barrel steigen. In extremen Fällen, etwa bei einer ganzjährigen Schließung der Straße von Hormus, warnt Goldman Sachs, dass die Preise potenziell 140 US-Dollar je Barrel erreichen könnten.