US-Notenbank-Beamte erwarten höhere Inflation und verzögerte Zinssenkungen vor dem geldpolitischen Treffen am 17. Juni: Analysten

Laut Jin10-Zusammenstellung von Prognosen institutioneller Akteure erwarten große Investmentbanken, dass die Federal Reserve ihre Inflationsprojektionen anhebt und gleichzeitig Zinssenkungen bei der bevorstehenden Sitzung zur Geldpolitik verschiebt. UBS und Goldman Sachs gehen davon aus, dass der Dot-Plot keine Zinssenkungen für 2026 ausweisen wird, wobei Senkungen möglicherweise erst 2027 oder 2028 erfolgen. Barclays erwartet, dass die Fed die Zinsen bis 2026 unverändert lässt und erst 2027 nur einmal senkt. Ein zentraler Diskussionspunkt unter Analysten betrifft die Frage, ob der designierte Fed-Vorsitzende Austen Goolsbee eine eigene Zinsprognose vorlegen wird; einige erwarten, dass er sie weglässt, da er dem Forward Guidance-Ansatz skeptisch gegenübersteht. Das könnte auf eine Verschiebung hin zu weniger politischen Signalen hindeuten.
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