Fed-Chair Kevin Warsh soll am 14. Juli vor dem Kongress aussagen, während die Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen auf 49% steigt

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Der Vorsitzende der Fed, Kevin Warsh, soll am 14. Juli um 10 Uhr Eastern vor dem House Financial Services Committee aussagen. Damit ist es sein erster Auftritt auf dem Capitol Hill seit Amtsantritt im Mai. Er wird den halbjährlichen Monetary Policy Report der Federal Reserve vorstellen; der Senate Banking Committee wird am darauffolgenden Tag eine separate Anhörung abhalten.

Bei seinem ersten FOMC-Treffen am 17. Juni stimmte Warsh gemeinsam mit dem Gremium einstimmig dafür, den Federal-Funds-Satz bei 3,5%–3,75% zu belassen, und signalisierte großen Entschluss, das 2%-Inflationsziel der Fed zu erreichen. Die Marktreaktion war schnell: Laut CME Fedwatch-Daten stieg die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf 49% von 27% am Vortag. Bitcoin fiel auf einen Kurs nahe 64.000 US-Dollar, da mit steigenden Zinserhöhungs-Erwartungen gerechnet wurde. Höhere Zinsen ziehen typischerweise Kapital aus risikoreichen Anlageklassen ab, darunter auch Kryptowährungen.

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