Fake Ledger-App im Apple App Store entzieht dem Ruhestandsfonds eines Musikers 5,9 BTC

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  • Eine gefälschte Ledger-App, die angeblich auf dem Apple App Store gelistet war, soll dem Musiker Garrett Dutton 5,9 BTC abgezogen haben, nachdem er seine Seed-Phrase eingegeben hatte.
  • Der Onchain-Ermittler ZachXBT sagte, das gestohlene Bitcoin sei über KuCoin-Einzahlungsadressen in neun Transaktionen gewaschen worden.

Eine gefälschte Ledger-App im Apple App Store habe angeblich dem amerikanischen Musiker Garrett Dutton seine 5,9 BTC gekostet – einen Verlust, von dem er sagt, dass er sein Rentenkonto in wenigen Augenblicken zunichtegemacht habe. Dutton, der vor allem als Frontmann der Hip-Hop-Blues-Band G. Love & Special Sauce bekannt ist, sagte in einem Beitrag am Samstag auf X, er habe heruntergeladen, was wie eine Ledger-App ausgesehen habe, auf einen neuen Computer. Nachdem er seine Seed-Phrase eingegeben hatte, war das Bitcoin weg. „All my BTC gone in an instant“, schrieb er und ergänzte, dass seine anderen Kryptowährungsbestände nicht betroffen gewesen seien. Ein bekanntes Scam-Muster mit teurem Dreh Die Mechanik des Vorfalls ist für jeden schmerzlich vertraut, der in den vergangenen Jahren gesehen hat, wie sich Wallet-Scams weiterentwickeln. Die gefälschte App musste nicht die Hardware-Sicherheit von Ledger umgehen. Es musste nur den Opfer dazu bringen, genau das anzugeben, was kein seriöser Wallet-Anbieter in diesem Kontext jemals verlangen sollte: die Seed-Phrase. Das bleibt das hässliche Muster in vielen dieser Fälle. Der Angriff ist auf technischer Ebene nicht besonders raffiniert. Er funktioniert, weil er Vertrauen so gut imitiert, dass ein Nutzer gegen grundlegende Wallet-Sicherheitsregeln verstößt – normalerweise in einem überstürzten oder ungewohnten Einrichtungsprozess. Was diesen Fall besonders macht, ist der Kanal. Die App soll Berichten zufolge über Apples App Store verfügbar gewesen sein, was dem Scam eine zusätzliche Schicht Glaubwürdigkeit verleiht, auf die viele Nutzer ganz natürlich setzen würden. Gestohlenes Bitcoin wurde Berichten zufolge über KuCoin bewegt Der Onchain-Detektiv ZachXBT sagte, der Angreifer habe die gestohlenen 5,9 BTC über KuCoin-Einzahlungsadressen über neun Transaktionen gewaschen. Das deutet darauf hin, dass die Gelder schnell in austausch- bzw. exchange-verknüpfte Routen verschoben wurden – ein gängiger Ansatz, wenn Angreifer die Spur verwischen oder in Etappen auszahlen wollen. Ledger-Nutzer sind seit langem ein beliebtes Ziel für Betrüger. Frühere Angriffe reichten von Phishing-E-Mails bis hin zu physischen Briefen, die an Kunden geschickt wurden und die Recovery Phrases anforderten. Die Technik ändert sich, aber das wesentliche Ziel nicht.

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