Gate News-Mitteilung, 27. April — Der Branchenverband Blockchain for Europe veröffentlichte am Montag einen Bericht, der zu dem Schluss kommt, dass der Rahmen der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets der Europäischen Union (MiCA) zwar die Sicherheit von Euro-Stablecoins erheblich verbessert, zugleich aber ihre kommerzielle Wettbewerbsfähigkeit untergräbt. Euro-Stablecoins machen inzwischen weniger als 1% des weltweiten Handelsvolumens für Stablecoins aus, weit unter der tatsächlichen Position des Euro auf den globalen Märkten.
Der Bericht, der gemeinsam verfasst wurde von Ulrich Bindseil, einem Vertreter der Europäischen Zentralbank, und Erwin Voloder von Blockchain for Europe, identifiziert zwei zentrale MiCA-Beschränkungen als die größten Hindernisse: ein Verbot, Zinsen an Inhaber zu zahlen, und die Anforderung, dass mindestens 30% der Reserven (60% für große Emittenten) als Bankeinlagen gehalten werden müssen. In einem Umfeld mit positiven Zinssätzen führt das Zinsverbot dazu, dass Euro-Stablecoins gegenüber Bankeinlagen und Stablecoins in Fremdwährungen mit integrierten Yield-Mechanismen klar im Nachteil sind. Der Bericht argumentiert, dass diese kombinierten Beschränkungen Euro-Stablecoins in einem regulatorischen „Laffer-Kurven“-Abschwung feststecken — in dem strengere Regulierung dazu führt, dass die regulierte Marktaktivität sich zusammenzieht statt zu florieren.
Die Europäische Union hat inzwischen Gespräche über „MiCA 2.0“-Änderungen begonnen. Der Bericht empfiehlt, starre Anforderungen an die Reservquote durch einen prinzipienbasierten Rahmen zu ersetzen, der eine breitere Palette hochwertiger Euro-liquid Assets zulässt, und großen Emittenten einen begrenzten Zugang zu Konten der Zentralbank für die Abwicklung bei extremer Marktstress ermöglicht. Allerdings hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde gewarnt, dass die vorgeschlagenen Änderungen der technischen Standards die Sicherheitsvorkehrungen schwächen und die Risiken für Arbitrage erhöhen könnten. Die makroprudenzielle Analyse der EZB im April stellte zudem ähnlich fest, dass eine weit verbreitete Einführung von Euro-Stablecoins die Nachfrage nach kurzlaufenden Staatsanleihen im Euroraum konzentrieren könnte, was sich möglicherweise auf Renditen und Liquidität während großer Rückgaben auswirkt.
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