Laut BlockBeats hat das Global Policy Strategy (GPS)-Team der Ethereum Foundation am 2. Juli den Leitfaden „Ethereum Basics for Governments and Institutions“ veröffentlicht. Dieser Leitfaden soll politischen Entscheidungsträgern und institutionellen Entscheidern helfen, die Funktionsweise von Ethereum, sein Governance-Modell und die Unterschiede zu anderen Blockchain-Lösungen zu verstehen.
Der Leitfaden hebt systemische Risiken in zentralisierten Systemen hervor, während er darauf hinweist, dass dezentrale Blockchains solche Risiken mindern können – jedoch besitzen nicht alle Blockchains „glaubwürdige Neutralität“. Die Ethereum Foundation erklärt, dass Ethereum seit 2015 ununterbrochen läuft, das Netzwerk durch eingesetzte ETH im Wert von rund 76 Milliarden US-Dollar sichert und durch Client-Vielfalt, dezentrale Governance sowie Ökosystemvorteile eine stärkere Widerstandsfähigkeit und Leistungsfähigkeit als öffentliche Infrastruktur zeigt. Auf Ethereum aufgebaute Anwendungen führen keine neuen zentralisierten Gegenparteirisiken ein, da keine einzelne Entität die Netzwerkregeln ändern, den Zugriff einschränken oder den Betrieb stoppen kann.