Lagarde von der EZB hebt am Freitag Euro-denominierte Stablecoins als Risiko für die Finanzstabilität hervor

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Laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die am Freitag (8. Mai) beim Banco-de-Espana-LatAm-Wirtschaftsforum sprach, bringen euro-denominierte Stablecoins Risiken für die Finanzstabilität und die geldpolitische Übertragung mit, die jeden Nutzen für den globalen Status des Euro überwiegen. Lagarde argumentierte, dass die Grundlage für die Förderung von Euro-Stablecoins schwächer sei, als es den Anschein habe, und verwies dabei auf Risiken wie Bank Runs, De-Pegging-Ereignisse ähnlich der Episode 2023 zwischen SVB und Circle, eine Substitution von Einlagen, die den Bankkreditkanal verengen könnte, sowie eine breitere finanzielle Fragmentierung. Stattdessen verwies sie auf die tokenisierten Großhandels-Abwicklungsprojekte der EZB als die geeignete Infrastruktur für Europas digitale Finanzambitionen. Die Position steht im Gegensatz zu Bundesbank-Präsident Joachim Nagel, der im Februar öffentlich die Notwendigkeit eines europäischen Stablecoin-Ökosystems befürwortet hatte.

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