Der Gründer von Cryptoquant, Ki Young Ju, sagte, dass das Handelsvolumen von Altcoins gegen BTC-Paare auf den niedrigsten Stand seit 2021 gefallen sei. Damit mache sich das Ende der traditionellen Muster einer „Altseason“ bemerkbar, wie er es beschreibt. Der Altcoin-Spot-Verkauf habe kürzlich ein Fünfjahreshoch erreicht, während die Bitcoin-Dominanz im gesamten Juni nahe bei 58% verharrte. Ki Young Ju führte die Verschiebung darauf zurück, dass institutionelles Kapital aus börsengehandelten Fonds (ETFs) und Unternehmensschatzämtern in Bitcoin fließe, statt sich im Altcoin-Markt zu verteilen. Das sei eine Abkehr vom historischen Rotationsmuster, bei dem Bitcoin-Rallyes breitere Kursgewinne bei anderen Tokens vorangingen.
Cryptoquant berichtet BTC-Paar-Altcoin-Volumen auf 2021-Tiefs
Ki Young Ju hob in einer Stellungnahme den Bruch des traditionellen Kapitalrotationszyklus hervor: „Die Rotation von Bitcoin-zu-Altcoin-Assets, die einst Altseasons befeuerte, ist im Grunde verschwunden. Das Volumen von Altcoins in BTC-Paaren ist seit 2021 eingebrochen. Das Zeitalter des ‚Alts-pumpen nur weil BTC pumpt‘ könnte vorbei sein.“
Cryptoquant berichtete, dass der Altcoin-Verkauf an Spot-Börsen kürzlich ein Fünfjahreshoch erreicht habe, bei Monaten an anhaltendem Verkaufsdruck im Nettofluss. Ki Young Ju argumentierte, dass sich der Altcoin-Markt „kaum über sein Hoch von 2021 hinausentwickelt hat, während Bitcoin außerhalb Liquidität aus dem traditionellen Finanzsystem aufgenommen hat.“
Bitcoin.com News berichtete zuvor in diesem Monat, dass der Altcoin Season Index zuletzt bei 49 lag, also unter dem Wert von 75, der nötig ist, um eine echte Altseason zu bestätigen. Die Bitcoin-Dominanz lag im selben Zeitraum bei rund 58%.
Ki Young Ju setzt Überlebenskriterien für Altcoin-Projekte
Ki Young Ju erklärte, „99,9% der Altcoins sollten abgelehnt werden“. In seinem Rahmen fallen Tokens, die es wert sind, gehalten zu werden, in drei Kategorien: Assets, die mit globalen Internetunternehmen verbunden sind, die tokenisierte Marktschichten aufbauen, dezentrale Finanzprotokolle, die echte Umsätze generieren, sowie Projekte, die mit größeren finanziellen Verschiebungen zusammenpassen, etwa Stablecoins, tokenisierte Aktien und Real-World-Assets.
Die Aussage stellt eine Abkehr von früheren Marktzyklen dar, in denen Tokens mit einfacher Markenführung und Roadmaps innerhalb kurzer Zeiträume deutliche Kursanstiege erlebten.
Institutionelles Geld und Liquiditätsverschiebungen durchbrechen das historische Rotationsmuster
Institutionelles Geld, das über Bitcoin-ETFs eintritt, neigt dazu, in BTC zu bleiben, statt wie zuvor kryptonative Trader die Risikokurve nach unten zu bewegen. Engere Liquidität hat Spekulanten selektiver gemacht: Die Anzahl der Tokens verwässert die Aufmerksamkeit so stark, dass breite Kursgewinne nur schwer aufrechterhalten werden können.
Bitcoin.com News hat diese Verschiebung dokumentiert, einschließlich Analysen dazu, warum die erwartete Altseason 2025 nicht eingetreten ist, obwohl Bitcoin Rekorde setzte. Die Analyse von Ki Young Ju erweitert die These von einem einzelnen fehlenden Zyklus zu einer strukturellen Veränderung im Marktverhalten.
FAQ
Was hat Ki Young Ju zur BTC-zu-Altcoin-Rotation gesagt?
Ki Young Ju sagte, dass das Handelsvolumen von Altcoins in BTC-Paaren auf den niedrigsten Stand seit 2021 gefallen sei und dass das traditionelle Rotationsmuster, bei dem Bitcoin-Rallyes Altcoin-Gewinne anstoßen, im Grunde verschwunden sei.
Warum ist laut Cryptoquant die Kapitalrotation bei Altcoins gestoppt?
Cryptoquant führte den Zusammenbruch darauf zurück, dass institutionelles Kapital aus ETFs und Unternehmensschatzämtern in Bitcoin fließt, statt sich über Altcoins zu verteilen, kombiniert mit engerer Liquidität und einem erhöhten Token-Angebot, das die Aufmerksamkeit des Marktes verwässert.
Welche Kriterien hat Ki Young Ju für tragfähige Altcoin-Projekte gesetzt?
Ki Young Ju sagte, dass tragfähige Tokens in drei Kategorien fallen: Assets, die mit globalen Internetunternehmen verbunden sind, die tokenisierte Marktschichten aufbauen, DeFi-Protokolle, die echte Umsätze generieren, sowie Projekte, die zu Stablecoins, tokenisierten Aktien und Real-World-Assets passen.