Laut Beating übertraf das Claude Code von Anthropic im Februar 2026 den Cursor in den annualisierten Einnahmen und erreichte 2,5 Milliarden US-Dollar, während Cursor bei 2 Milliarden US-Dollar lag. Das führte zu einem Massen-Umzug der Nutzer zu dem neuen Rivalen. Führungskräfte von Anthropic hatten Cursor-Management zuvor privat zugesichert, dass Claude Code lediglich akademische Forschung sei und keine Pläne zur großflächigen Kommerzialisierung vor dem Launch bestanden hätten.
Die wettbewerbliche Bedrohung verschärfte sich, als Anthropic die Modellauslieferung an das Rivalentool Windsurf kappte und damit potenzielle Lieferengpässe für Cursor signalisierte. Am 5. Januar startete Cursor Notfall-„All-hands“-Meetings, um proprietäre Modelle zu entwickeln. Der im Mai veröffentlichte Composer 2,5 integriert inzwischen über 85% intern entwickelte Arbeit, wodurch die Abhängigkeit von APIs großer KI-Anbieter sinkt, während gleichzeitig die Vorteile bei geringen Kosten und hoher Parallelität erhalten bleiben.