China betreibt Tiefseebergbau nach Seltenen Erden im Südchinesischen Meer, kontrolliert 60% der weltweiten Produktion.

Laut Diskussionen, die am 29. Juni im Zusammenhang mit dem 10. Jahrestag des Schiedsspruchs von 2016 stattfanden, führt China Tiefseebergbauoperationen im Südchinesischen Meer durch, insbesondere in Gebieten wie Bajo de Masinloc und Ayungin Shoal, um Seltenerdelemente (REEs) zu gewinnen. Diese Schwermetalle – darunter Yttrium, Lanthan, Cer und Neodym – sind entscheidende Komponenten für die Halbleiterherstellung, medizinische Geräte wie MRT-Geräte, Solarpaneele und die Luftfahrt. China behält ein dominantes globales Monopol bei REEs und kontrolliert etwa 60 % der weltweiten Minenproduktion sowie über 90 % der Raffination und Magnetfertigung. Branchenexperten deuten darauf hin, dass Chinas strategischer Fokus auf die Tiefsee-REE-Gewinnung in den umstrittenen Gewässern ein zentraler Treiber hinter seinen territorialen Ansprüchen im Westphilippinischen Meer ist, über traditionelle geopolitische Bedenken hinaus.
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