China ruft Japan und Philippinen auf, die maritime Abgrenzung östlich von Taiwan am 2. Juli zu stoppen.

Nach Angaben des chinesischen Ministeriums für natürliche Ressourcen stellt der Plan Japans und der Philippinen, am 2. Juli bilaterale Seegrenzverhandlungen in den Gewässern östlich Taiwans aufzunehmen, ein internationales Fehlverhalten dar. Die vorgeschlagene Abgrenzungszone überschneidet sich erheblich mit der ausschließlichen Wirtschaftszone und dem Festlandsockel Chinas, die nach internationalem Recht beansprucht werden können. Das Ministerium erklärte, dass der Schritt die spezifische Geografie der Region missachte, die Grundsätze der souveränen Gleichheit und des guten Glaubens verletze und gegen die Verpflichtungen zur Zusammenarbeit und Zurückhaltung verstoße. China fordert Japan und die Philippinen auf, die Abgrenzungsgespräche einzustellen und Konsultationen mit China aufzunehmen, um internationalen Verantwortlichkeiten nachzukommen.
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