Laut UAnalyze haben Chevron und Microsoft am 22. Juni eine 20-jährige Vereinbarung zum Stromkauf unterzeichnet, um Project Kilby zu entwickeln: eine 2,67-GW-Anlage zur Stromerzeugung aus Erdgas in West Texas, die ausschließlich für die Rechenzentrums-Operationen von Microsoft bestimmt ist. Die Stromerzeugung soll voraussichtlich 2028 beginnen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Rechenzentren, die auf regionale Stromnetze angewiesen sind, verfolgt Project Kilby ein Stand-alone-Modell: Das Kraftwerk läuft vor Ort und versorgt die Anlage direkt. Dieser Ansatz verringert die Belastung für lokale Netze und beschleunigt den Zugang zu Strom. Chevron rechnet damit, seine endgültige Investitionsentscheidung bis Ende 2026 abzuschließen und peilt Renditen im zweistelligen Bereich auf die Investition an. Das Unternehmen schätzt, dass das Projekt mehr als 10 Milliarden US-Dollar an staatlichen und lokalen Steuern für Texas generieren wird und rund 2.000 Arbeitsplätze unterstützen wird.