Die CFTC prüft ein Veto gegen die Rohöl-Kontrakte der CME, während die geopolitische Phase die Volatilität verschärft

CFTC考慮阻止CME原油合約

Wie Bloomberg am 15. Juni berichtete, prüft die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC), ob sie den Antrag der CME Group (Chicago Mercantile Exchange Group) blockieren soll, 24/7-Rohöl-Future-Kontrakte einzuführen; ein CFTC-Topbeamter (namentlich nicht genannt) erklärte, 24/7-Handel könne für Rohöl nicht geeignet sein, da er in Zeiten geopolitischer Spannungen die ohnehin bereits extremen Marktvolatilitäten weiter verschärfen könnte.

CME 24/7-Rohöl- und Goldkontrakte: bestätigte Spezifikationen

Laut einer offiziellen Mitteilung von CME sind die bestätigten Spezifikationen für zwei neue Produkte wie folgt:

Rohöl-Kontrakt: 24/7-Trade-Future-Kontrakt mit Anbindung an WTI-Rohöl (West Texas Intermediate); die Größe entspricht einem Zehntel der bestehenden Micro-WTI-Future-Kontrakte (ca. 10 Barrel); geplanter Handelstermin: 30. August 2026.

Gold-Kontrakt: 24/7-Handels-Future auf Gold im Wert von 1 Unze; geplanter Handelstermin: 26. Juli 2026.

Für beide Kontrakte müssen erst die Prüfung und die endgültige Genehmigung durch die CFTC abgewartet werden; die geplanten Handelstermine hängen von den Ergebnissen der CFTC-Überprüfung ab.

Bestätigte Bedenken des CFTC-Beamten: geopolitische Schwankungen und regulatorische Leistungsfähigkeit

Laut einer von Bloomberg zitierten Stellungnahme eines CFTC-Beamten:

Zentrale Bedenken: Das 24/7-Handelsmodell könnte für Rohöl ungeeignet sein, weil in Phasen hoher geopolitischer Anspannung der kontinuierliche Handel ohne die tägliche Handelspause die ohnehin bereits extremen Marktvolatilitäten noch verstärken könnte.

Zusätzliche Bedenken: Bloomberg berichtet, dass die CFTC ihre Sorgen außerdem auf Folgendes stützt: ob die Börse in der Lage ist, eine Woche lang 168 Stunden lang ohne Unterbrechung eine kontinuierliche Marktaufsicht durchzuführen; sowie wie man Preismanipulationen verhindern und die Liquidität in Nicht-Spitzenzeiten aufrechterhalten kann.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatte die CFTC lediglich erklärt, sie befinde sich „in Erwägung“, ob sie den Antrag blockieren soll, ohne eine formelle Entscheidung oder einen Zeitplan für die Prüfung offenzulegen.

Regulatorischer Hintergrund: CFTC-Krypto-Publikumsrichtlinien für Perpetuals und Kritik von CME-Chef

Öffentliche Stellungnahme von CME-CEO Terry Duffy (vor einer Woche): CME-CEO Terry Duffy hatte öffentlich „erhebliche Bedenken“ gegen die Entscheidung der CFTC geäußert, den Handel mit Krypto-Perpetual-Futures auf bestimmten Plattformen zuzulassen.

Standpunkt der CFTC als Reaktion: Die CFTC erklärte, sie werde Anträge auf Perpetual-Kontrakte im Einzelfall bewerten; bestimmte Asset-Klassen könnten sich möglicherweise nicht für Perpetual-Kontraktprodukte eignen.

Richtlinien der CFTC für digitale Waren-Perpetual-Futures: CFTC-Mitarbeiter hatten unverbindliche Leitlinien für digitale Waren-Perpetual-Futures veröffentlicht, die einen Compliance-Pfad für in den USA registrierte Designated Contract Markets (DCM) bieten; diese Leitlinien gelten ausdrücklich nicht für Offshore- und nicht regulierte Börsen.

Häufige Fragen

Welche konkrete rechtliche Bedeutung hat das „in Erwägung ziehen, den Antrag zu blockieren“ der CFTC bei CME?

Laut Bloomberg befindet sich die CFTC derzeit in der Phase der Überlegungen (deliberation) und hat noch keine formelle Entscheidung getroffen. „In Erwägung ziehen, zu blockieren“ bedeutet, dass die CFTC den Antrag möglicherweise ablehnen könnte, aber die Entscheidung wurde noch nicht veröffentlicht. Ob der geplante Börsentermin am 30. August für den Rohöl-Kontrakt von CME realisiert werden kann, hängt von der abschließenden Prüfung durch die CFTC ab.

Steht die Kritik von CME-CEO an der CFTC-Entscheidung für Krypto-Perpetuals in ursächlichem Zusammenhang mit der Überlegung der CFTC, den CME-Rohölantrag zu blockieren?

Die Berichterstattung stellt beide Fälle in denselben Kontext und weist darauf hin, dass sich dadurch die angespannte Beziehung zwischen CME und CFTC weiter verschärft. Ein direkter ursächlicher Zusammenhang zwischen der Überlegung, den CME-24/7-Rohölantrag zu blockieren, und der Kritik des CME-CEO ist jedoch derzeit durch keine offizielle Stellungnahme bestätigt.

Sind die Richtlinien der CFTC für digitale Waren-Perpetual-Kontrakte für den Rohölantrag von CME verbindlich?

Nach den vorliegenden Informationen bieten die CFTC-Mitarbeiterleitlinien zwar einen Compliance-Pfad für bei der US-CFTC registrierte DCM, zugleich hat die CFTC jedoch ausdrücklich erklärt, Anträge im Einzelfall zu prüfen und dass bestimmte Asset-Klassen sich möglicherweise nicht für 24/7-Handel eignen. Da beide Positionen nebeneinander bestehen, bleibt abzuwarten, ob der 24/7-Rohölantrag von CME genehmigt wird – eine offizielle Entscheidung der CFTC steht noch aus.

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