Der Oberste Gerichtshof Brasiliens lehnt den Antrag des Angeklagten auf Freilassung im Fall „Bitcoin Pharaoh“ am 14. Juni ab

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Laut brasilianischen Medien lehnte der Oberste Gerichtshof für Justizangelegenheiten Brasiliens (STJ) am 14. Juni den Antrag auf Freilassung von Mirelis Yoselyn Diaz Zerpa ab, einer Angeklagten im Fall „Bitcoin Pharaoh“ gegen Glaidson Acácio dos Santos. Ihr Anwaltsteam hatte statt der Inhaftierung eine Hausarrest-Maßnahme beantragt und dabei auf das Versäumnis der Haftanstalt verwiesen, eine vegane Ernährung bereitzustellen. Das Gericht entschied, dass Ernährungspräferenzen eine persönliche Entscheidung seien und keine ausreichende rechtliche Grundlage darstellen würden, um die Untersuchungshaft aufzuheben.

Diaz Zerpa wird der Beteiligung an organisierter Kriminalität und Finanzdelikten im Zusammenhang mit Ermittlungen vorgeworfen, darunter „Kryptos“, „Valeta“ und „Flyer One“. Staatsanwälte machten geltend, dass sie vor ihrer Auslieferung aufgrund von Visaproblemen fast vier Jahre in die USA geflohen sei. In Gerichtsunterlagen heißt es, sie habe im Ausland Kryptowährungsüberweisungen im Wert von ungefähr 20 Millionen brasilianischen Realen durchgeführt; Staatsanwälte vertreten zudem die Auffassung, dass sie weiterhin in der Lage sei, auf digitale Vermögenswerte zuzugreifen und diese zu übertragen, wodurch ein anhaltendes Risiko der Flucht bestehe.

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