Der Kongress in Brasilien bringt Gesetzentwurf 4212/25 vor, um die Befugnisse von CBDCs einzuschränken

Der brasilianische Kongress brachte das Gesetzesvorhaben 4212/25 im Wirtschaftsentwicklungsausschuss der Abgeordnetenkammer voran und schafft damit Einschränkungen für die Befugnisse der Zentralbank für digitale Zentralbankwährungen, um die wirtschaftliche Freiheit, die Privatsphäre und die Sicherheit der Bürger zu schützen. Die Abgeordnete Bia Kicis hatte das Gesetzesvorhaben ursprünglich eingebracht; der Berichterstatter Lafayette de Andrada änderte es, um die Zentralbank von Brasilien und Finanzinstitute davon auszuschließen, eine künftige CBDC als Instrument politischer oder ideologischer Überwachung zu nutzen. Die Gesetzesmaßnahme erfolgt, während die Zentralbank von Brasilien ihr drex-CBDC-Projekt neu bewertet, nachdem sie dessen Reichweite aufgrund von Datenschutzbedenken erheblich reduziert hat.

Gesetz 4212/25 schafft CBDC-Einschränkungen

Das Gesetz legt fest, dass eine von der Zentralbank ausgegebene digitale Währung das Papiergeld nicht ersetzen kann, nicht als gesetzliches Zahlungsmittel erzwungen werden darf und nicht als Instrument politischer oder ideologischer Überwachung genutzt werden kann. Bia Kicis erklärte, dass die Schaffung einer offiziellen digitalen Währung wie Brasiliens drex zwar „wichtige Vorteile bringen kann, aber auch legitime Bedenken hinsichtlich Privatsphäre, individueller Freiheit und der Sicherheit der Bürger aufwirft“, und führte aus, dass internationale Erfahrungen zeigen, dass diese für Massenüberwachung und die Überwachung von Transaktionen genutzt werden können.

Fünfter Artikel schreibt Schutz für finanzielle Eingliederung vor

Im fünften Artikel betont der Gesetzgeber, dass die Entscheidungsträger sicherstellen müssen, dass „digitale Währung nicht zu finanzieller Ausgrenzung führt und stets Alternativen garantiert, die für die Bevölkerung ohne Zugang zu digitalen Medien zugänglich sind“. Die Bestimmung greift Bedenken zu den Auswirkungen einer vollständigen Einführung einer digitalen Währung auf und zu den Problemen, die sie für weniger technikaffine Bürger verursachen würde, die sich für ihre täglichen Ausgaben auf Bargeld verlassen.

Gesetzesvorhaben erfordert Zustimmung der Kammer und des Präsidenten

Das Vorhaben muss noch von beiden Kammern genehmigt und die präsidiale Sanktion eingeholt werden. Sein Fortschritt zeigt, dass ein echtes Interesse daran besteht, Kontrollen über eine hypothetische CBDC sowie deren umstrittene Nutzung durch die brasilianische Regierung einzuführen.

FAQ

Welche Einschränkungen bringt das Gesetz 4212/25 für Brasiliens CBDC?

Das Gesetz 4212/25 legt fest, dass eine von der Zentralbank ausgegebene digitale Währung das Papiergeld nicht ersetzen kann, nicht als gesetzliches Zahlungsmittel erzwungen werden darf und nicht als Instrument politischer oder ideologischer Überwachung genutzt werden kann.

Was verlangt der fünfte Artikel von Gesetz 4212/25 in Bezug auf finanzielle Eingliederung?

Der fünfte Artikel schreibt vor, dass die Entscheidungsträger sicherstellen müssen, dass „digitale Währung nicht zu finanzieller Ausgrenzung führt und stets Alternativen garantiert, die für die Bevölkerung ohne Zugang zu digitalen Medien zugänglich sind“.

Welche Genehmigung verlangt Gesetz 4212/25 weiterhin?

Das Vorhaben muss noch von beiden Kammern genehmigt und die präsidiale Sanktion eingeholt werden, bevor es Gesetz wird.

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