Bitwise, Galaxy, NYDIG und Standard Chartered gehen bei einem Bitcoin-Boden auseinander

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Bitwise Chief Investment Officer Matt Hougan veröffentlichte am 16. Juni 2026 einen Markt-Ausblick, in dem er untersuchte, ob Bitcoin seinen Zyklus-Tiefpunkt erreicht hat. Diese Frage hat drei große Finanzinstitute gespalten. Galaxy Digital, NYDIG und Standard Chartered analysierten jeweils die aktuelle Marktposition von Bitcoin und kamen trotz der Prüfung ähnlicher Indikatoren zu unterschiedlichen Ergebnissen. Hougan argumentierte, dass langfristige Investoren das zukünftige Aufwärtspotenzial von Bitcoin gegenüber dem exakten Timing eines Markttiefs priorisieren sollten. Denn institutionelle Analysen fokussieren zunehmend auf strukturelle Wachstumsfaktoren des Assets statt auf kurzfristige Preisbewegungen.

Galaxy, NYDIG, und Standard Chartered veröffentlichen divergierende Bitcoin-Zyklusanalysen

Galaxy Digital untersuchte Bitcoins historische Marktzyklen und identifizierte Indikatoren, die in der Vergangenheit typischerweise mit großen Marktböden zusammenfielen. Dazu zählen Bewertungskennzahlen, Marktstimmung, Aktivität der Miner, Trendindikatoren und gleitende Durchschnitte mit langer Laufzeit. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass aktuell nur ein Teil dieser Signale mit früheren Zyklustiefs übereinstimmt. Deshalb erklärte Galaxy, dass Bitcoin möglicherweise noch mit weiteren Abwärtsbewegungen konfrontiert ist, bevor ein eindeutiger Boden etabliert wird.

NYDIG verglich die aktuelle Marktkorrektur mit früheren Bitcoin-Drawdowns und stellte fest, dass mehrere Indikatoren, darunter die Profitabilität der Inhaber und Kennzahlen zur Marktbewertung, sich in Richtung Werte bewegen, die mit früheren Zyklustiefs verbunden waren. Das Unternehmen merkte an, dass der Markt bislang nicht das Ausmaß an Kapitulation gezeigt habe, das man typischerweise an großen Böden beobachtet. NYDIG deutete an, dass eine zunehmende institutionelle Beteiligung die Marktstruktur von Bitcoin verändert und möglicherweise zu einer weniger starken Korrektur führen könnte als in früheren Zyklen.

Standard Chartered argumentierte, dass Bitcoin sein Tief bei etwa $59.000 etabliert habe, und verwies auf sich verbessernde makroökonomische Rahmenbedingungen als unterstützenden Faktor. Die Analyse der Bank nannte Entwicklungen wie das Nachlassen geopolitischer Spannungen und einen geringeren Verkaufsdruck von Investoren, die Kapital neu allokieren. Standard Chartered hielt über den Rest des Jahres hinweg an einem positiven Ausblick für Bitcoin fest.

Drei Institutionen sind sich einig: Bitcoin ist näher am Ende des Abschwungs als am Beginn

Hougan betonte, dass die drei Berichte mehrere wichtige gemeinsame Schlussfolgerungen hatten, obwohl sie bei ihren kurzfristigen Erwartungen auseinanderliegen. Alle drei Analysen deuten darauf hin, dass Bitcoin näher am Ende seines aktuellen Abschwungs steht als am Beginn. Zudem prognostiziert jede Studie, dass das Asset schließlich in einen weiteren Wachstumszyklus eintreten wird. Zwar unterscheiden sich die Schätzungen für einen möglichen Boden, doch der breitere Konsens lautet: Jede verbleibende Abwärtsbewegung ist im Vergleich zur längerfristigen Chance begrenzt.

Hougan betont: Langfristiges Wachstumspotenzial wichtiger als exaktes Bottom-Timing

Hougan argumentierte, dass langfristige Investoren möglicherweise zu stark darauf fokussieren, den exakten Marktboden zu identifizieren. Stattdessen sei die entscheidendere Frage, ob das langfristige Wachstumspotenzial von Bitcoin intakt bleibt. Nach seiner Einschätzung sind die strukturellen Faktoren, die Bitcoins Adoption unterstützt haben – darunter steigende Staatsschulden, anhaltende Inflationssorgen, die zunehmende Digitalisierung der globalen Wirtschaft, breiterer Zugang zu digitalen Assets und wachsende institutionelle Beteiligung – nach wie vor vorhanden.

Hougan räumte Risiken ein, etwa regulatorische Ungewissheit und technologische Herausforderungen, kam jedoch zu dem Schluss, dass die langfristige Perspektive für Bitcoin konstruktiv bleibt. Er sagte, dass die aktuellen Marktbedingungen vorteilhafter wirken als jene, die man während früherer Krypto-Abschwünge gesehen habe.

FAQ

Zu welchem Schluss kam Galaxy Digital bezüglich des Zyklusbodens von Bitcoin?

Galaxy Digital kam zu dem Schluss, dass Bitcoin möglicherweise noch mit weiterer Abwärtsbewegung konfrontiert ist, bevor ein eindeutiger Boden etabliert wird, da aktuell nur ein Teil der historischen Indikatoren für Tiefpunkte mit früheren Zyklustiefs übereinstimmt.

Wie ist Matt Hougans Position zum Timing des Bitcoin-Marktbodens?

Matt Hougan argumentierte, dass langfristige Investoren dem zukünftigen Aufwärtspotenzial von Bitcoin gegenüber dem exakten Timing eines Markttiefs den Vorrang geben sollten. Dabei betonte er, dass die strukturellen Faktoren, die Bitcoins Adoption stützen, weiterhin vorhanden sind.

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