BlockBeats Nachrichten, 5. Mai, der Markt verarbeitet derzeit gleichzeitig zwei zentrale Hauptlinien: Erstens, die australische Reservebank kehrt zu einer strengerer Haltung im Kampf gegen die Inflation zurück, und zweitens, die anhaltende Eskalation im Nahost-Konflikt hat potenzielle Auswirkungen auf Energie und globale Lieferketten. Die australische Reservebank wird diese Woche nahezu einhellig von den Märkten erwartet, die Zinsen um 25 Basispunkte anzuheben, und auch Institutionen wie Goldman Sachs, Westpac Banking Corporation und Citigroup sind der Meinung, dass es weiterhin Spielraum für weitere Zinserhöhungen gibt, was die anhaltenden Energiepreise und den Druck auf den Arbeitsmarkt widerspiegelt, die noch nicht effektiv nachgelassen haben.
Auf der anderen Seite sendet die „dritte Person“ der Federal Reserve, Williams, ein repräsentativeres Signal für die Geldpolitik aus. Er erklärte deutlich, dass es derzeit keinen ausreichenden Grund gibt, die Zinsen erneut anzuheben, aber die Inflation in diesem Jahr höher als erwartet ist, was bedeutet, dass die Zinssenkungstermine verschoben werden müssen. Dies zeigt, dass die Kernlogik der Federal Reserve unverändert bleibt, nur dass das Umfeld hoher Zinsen möglicherweise länger bestehen bleibt. Besonders im Kontext erhöhter Risiken im Hormuzstraße und hoher Ölpreise beginnt der Markt, die Störungen durch energieabhängige Inflation auf die geldpolitische Ausrichtung der globalen Zentralbanken neu zu bewerten.
Gleichzeitig erleidet der japanische Markt starke Schwankungen, wobei die Marktteilnehmer weiterhin die Frage beobachten, ob die japanische Regierung weiter in den Yen eingreifen wird. Im Hinblick auf die Dollar-Liquidität hat das US-Finanzministerium die Schätzung der Kreditaufnahme im zweiten Quartal auf 189 Milliarden US-Dollar erhöht, was bedeutet, dass der Druck auf die US-Staatsanleihen weiterhin die Marktmittel absorbieren wird.
In geopolitischer Hinsicht bleibt der Konflikt zwischen den USA und dem Iran die größte externe Variable auf den globalen Märkten. Die Schutzmaßnahmen im Hormuzstraße, Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate, Konfrontationen zwischen Iran und US-Marine sowie harte Warnungen Trumps gegenüber dem Iran lassen das Risiko für die Energieversorgungskette weiter steigen. Derzeit sorgen sich die Märkte vor allem nicht nur um kurzfristige Schwankungen der Ölpreise, sondern auch um die potenzielle Beeinträchtigung des globalen Schiffsverkehrs, der Versicherungs- und Versorgungsketten. Für den Kryptowährungsmarkt spiegelt Bitcoin in letzter Zeit eher die globale Risikobereitschaft und die Liquidität des US-Dollars wider. Angesichts zunehmender makroökonomischer Unsicherheiten wird die Bereitschaft der Anleger, in hochvolatilitätsintensive Vermögenswerte zu investieren, weiterhin unter Druck stehen.
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