Laut Markterwartungen und jüngsten Aussagen wird Kevin Warsh im Juni den Vorsitz der US-Notenbank (Federal Reserve) übernehmen und Jerome Powell ersetzen. Historische Daten zeigen, dass Bitcoin typischerweise eine mehrere Monate dauernde Kurskorrektur erlebt, nachdem ein neuer Fed-Vorsitzender sein Amt antritt, gefolgt von einem stärkeren Aufwärtstrend.
Präsident Donald Trump erklärte, er würde enttäuscht sein, wenn Warsh nicht in seinem ersten Treffen die Zinsen senken würde, obwohl die Markterwartungen darauf hinauslaufen, dass die Zinssätze unverändert bleiben. James Lavish, Partner beim Bitcoin Opportunity Fund, merkte jedoch an, dass die quantitative Straffung faktisch beendet sei: Die Fed habe in den vergangenen Monaten rund 200 Milliarden US-Dollar im Wert von US-Staatsanleihen (US Treasury bonds) zu ihrer Bilanz hinzugenommen. Lavish argumentierte, dies signalisiere eine lockerere Liquiditätslage, die riskantere Assets stützen könnte. Analysten warnen, dass kurzfristige Volatilität möglich ist, doch sich verändernde Liquiditätsbedingungen könnten den Weg für eine Rally im mittelfristigen Zeitraum ebnen.