Laut Bloomberg werden am Freitag an der Krypto-Derivatebörse Deribit Bitcoin-Optionen im Wert von rund 10 Milliarden US-Dollar verfallen, was etwa 37 % aller offenen Positionen ausmacht und auf erhöhte Volatilitätserwartungen hindeutet.
Die Daten zeigen ein Put/Call-Verhältnis von 0,83, wobei viele Call-Optionen unter den aktuellen Preisniveaus gehandelt werden. Put-Optionen konzentrieren sich auf die Bereiche 60.000–65.000 US-Dollar und 70.000–75.000 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass Short-Positionen unter den aktuellen Bedingungen einen Vorteil erlangen könnten. Jean-David Pequignot, Chief Trading Officer bei Deribit, merkte an, dass die Optionspositionen in Erwartung höherer Bitcoin-Preise aufgebaut wurden, die jüngste Schwäche des Spotmarktes dieses Szenario jedoch unter Druck gesetzt hat. Zusätzlicher Abwärtsdruck resultiert aus Nettoabflüssen in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar aus US-Bitcoin-Fonds im Juni, wobei die Erwartung anhaltend hoher US-Zinsen die risikoarmen Anlagen belastet.