Bitcoin Entkoppelt sich vom S&P 500, da die Nachfrage von Privatanlegern Schwäche zeigt

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  • Der Einzelhandelsaktivität bei Bitcoin ist um 10 % gefallen und erreicht den niedrigsten Stand seit Januar 2025, was auf eine schwächere Marktteilnahme hinweist.

  • ETFs könnten den Zugang für Privatanleger außerhalb der Blockchain verlagert haben, wodurch die sichtbare Transaktionsaktivität trotz breiterer Marktexposition sinkt.

  • Bitcoin hat sich nach der Liquidation im Oktober, bei der 70.000 BTC ausgelöscht wurden, vom S&P 500 entkoppelt, was die längste Divergenz seit 2020 markiert.

Die Nachfrage im Einzelhandel nach Bitcoin ist laut Analyst Darkfost stark zurückgegangen und erreicht den niedrigsten Stand seit Januar 2025. Die monatliche Aktivität bei Transaktionen unter 10.000 USD ist um 10 % gefallen. Gleichzeitig hat sich Bitcoin vom S&P 500 entkoppelt, was die längste Trennung seit 2020 darstellt.

Rückgang der Einzelhandelsbeteiligung

Darkfost erklärte, dass die Aktivität im Einzelhandel, gemessen an kleineren Transaktionen, weiterhin schwächer wird. Fast ein Jahr lang blieb die Beteiligung stabil, doch dieser Trend ist nun gebrochen. Die Aktivitätsniveaus sind stetig gesunken und erreichen ein Jahrestief.

Zudem sind Einzelhandelsinvestoren während des aktuellen Zyklus größtenteils abwesend geblieben. Obwohl kurze Spitzen auftraten, konnte keine nachhaltige Aufwärtsbewegung verzeichnet werden. Historisch gesehen steigt die Nachfrage im Einzelhandel bei starken Bitcoin-Rallyes und fällt bei Korrekturen.

Darüber hinaus zeigt die Daten, dass nachlassende Nachfrage oft mit Markttiefs oder bärischen Phasen einhergeht. Dieses Muster tritt nun wieder auf, da die Aktivität weiterhin schrumpft.

ETFs verändern Marktzugangs-Dynamik

Die Einführung von Bitcoin-ETFs hat den Zugang für Investoren verändert. Laut Darkfost bieten diese Produkte regulierten Zugang durch Strukturen, die von der SEC überwacht werden. Dadurch könnte sich die Nachfrage im Einzelhandel vom direkten On-Chain-Handel verlagert haben.

Der breitere Einfluss zeigt jedoch eine verringerte Aktivität auf Transaktionsebene. Die Flüsse im Einzelhandel bleiben schwach, trotz des einfacheren Zugangs über traditionelle Finanzkanäle. Dieser Wandel verdeutlicht, wie sich die Beteiligung in den Marktdaten verändert.

Bitcoin weicht vom Aktienmarkttrend ab

Gleichzeitig hat sich Bitcoin seit mehreren Monaten vom S&P 500 entkoppelt. Dies ist die längste Trennung seit 2020. Während die Aktienmärkte weiter performten, geriet Bitcoin im Oktober in eine Korrekturphase.

Der Rückgang folgte auf eine große Liquidation am 10. Oktober, bei der 70.000 BTC an Open Interest ausgelöscht wurden. Damit wurden in einer einzigen Sitzung mehr als sechs Monate an Positionen vernichtet.

Seitdem ist Bitcoin im Zuge geopolitischer Spannungen weiter gefallen. Laut Darkfost spiegelt diese Divergenz wider, wie die frühen Krypto-Märkte im Vergleich zu traditionellen Aktien reagierten.

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