Coinbase hat mit seinem Ethereum Layer2-Netzwerk Base innerhalb von zwei Tagen zwei Ausfälle des Mainnets erlitten, die dazu führten, dass Blöcke zeitweise nicht normal erzeugt werden konnten. Das Entwicklungsteam von Base gab am 27. Juni auf X bekannt, dass eine erste Reparatur abgeschlossen sei und der ursprünglich geplante Beryl-Hardfork sowie die Aktivierung des B20-Registries vorerst verschoben werden, bis Tests und Validierungen abgeschlossen sind. Ein neuer Zeitplan wird später bekannt gegeben.
Laut dem von Base veröffentlichten Vorfallbericht sind die Ursachen der beiden Ausfälle wie folgt:
Erster Ausfall: Ein Fehler in der Sequencer-Software führte dazu, dass das System keine neuen Blöcke erstellen konnte. Die Blockproduktion des Mainnets war etwa zwei Stunden lang unterbrochen.
Zweiter Ausfall: Es trat ein „Unsafe Head Stall“-Zustand auf, bei dem Knoten nicht mehr in der Lage waren, die neueste Blockhöhe zu synchronisieren. Die Blockproduktion wurde erneut beeinträchtigt.
Base erklärte, dass die Ursachen der beiden Ereignisse unterschiedlich seien. Eine erste Reparatur sei abgeschlossen, und die Grundursachen würden weiter analysiert, um die Wahrscheinlichkeit ähnlicher Vorfälle zu verringern.
Beryl ist eines der wichtigsten Upgrades von Base in diesem Jahr. Ursprünglich waren verschiedene Verbesserungen der Netzwerkleistung, der Transaktionsverarbeitungseffizienz und der Entwicklertools vorgesehen. Gleichzeitig sollte das B20-Registry aktiviert werden, um einen neuen standardisierten Registrierungsmechanismus einzuführen. Da die beiden Updates voneinander abhängen, hat das Team beschlossen, den Zeitplan gemeinsam anzupassen.
Base gab an, dass die Gründe für die Verschiebung die jüngsten Anomalien im Mainnet sowie die Notwendigkeit einer Neuanpassung des Bereitstellungszeitplans für das B20-Registry sind. Nach Abschluss der Tests wird der Upgrade-Termin neu festgelegt.
In seinem Vorfallbericht erklärte Base, dass während der beiden Ausfälle keine Beeinträchtigung von Nutzervermögenswerten festgestellt wurde und keine Sicherheitsprobleme wie Datenverlust oder Transaktionsmanipulation aufgetreten seien. Die Ausfälle hätten hauptsächlich die Blockproduktion und die Bestätigungsgeschwindigkeit von Transaktionen beeinträchtigt. Die Grundursachenanalyse und Systemverbesserungen seien noch im Gange.
Laut dem von Base veröffentlichten Vorfallbericht wurde der erste Ausfall durch einen Fehler in der Sequencer-Software verursacht, der das System daran hinderte, neue Blöcke zu erstellen. Die Blockproduktion des Mainnets war etwa zwei Stunden unterbrochen. Der zweite Ausfall wurde durch einen „Unsafe Head Stall“ ausgelöst, der dazu führte, dass Knoten die neueste Blockhöhe nicht mehr synchronisieren konnten. Base stellte klar, dass die Ursachen unterschiedlich sind. Eine erste Reparatur wurde abgeschlossen, und die Grundursachen werden weiter analysiert.
Nach öffentlichen Angaben von Base wird der Zeitplan für den Beryl-Hardfork und die Aktivierung des B20-Registries nach Abschluss der Tests und Validierungen neu bekannt gegeben. Stand 29. Juni 2026 hat Base kein konkretes neues Upgrade-Datum oder einen Zeitrahmen genannt.
Ein Sequencer ist die zentrale Komponente in der Optimistic-Rollup-Architektur, die für die Sortierung und Einreichung von Transaktionen zuständig ist. Derzeit verwenden die meisten Optimistic Rollups einen zentralisierten Sequencer, sodass ein Ausfall des Sequencers die Blockproduktion und den Transaktionsbestätigungsprozess des gesamten Layer2 beeinträchtigt und ein Single-Point-of-Failure-Risiko darstellt. Beide Ausfälle von Base standen in direktem Zusammenhang mit dem Sequencer oder Synchronisationsproblemen der Knoten.
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