Präsident Javier Milei erließ die Verordnung 475/2026, die virtuelle Asset-Dienstleister (VASPs), die in Argentinien registriert sind, von der „Schecksteuer“ befreit. Dabei handelt es sich um eine Steuer auf Schulden und Kreditgeschäfte, die die Geldströme von Krypto-Börsen seit November 2021 beeinflusste. Die Maßnahme soll die Einbindung von Krypto-Börsen in Argentiniens Markt für Finanzprodukte erhöhen, indem sie die Bedingungen gegenüber traditionellen Institutionen angleicht. Die frühere Verordnung 796/2021 von Präsident Alberto Fernández hatte zwar traditionelle Banken in Steuerbefreiungen aufgenommen, jedoch ausdrücklich Geschäfte ausgeschlossen, die Krypto-Assets betreffen.
Argentinien befreit registrierte Krypto-Börsen von der Schecksteuer
Die Schuld- und Kreditsteuer, die im Spanischen gemeinhin als „cheque“ bezeichnet wird, wirkte sich seit November 2021 auf die Zu- und Abflüsse von Krypto-Börsen aus. Die Verordnung 475/2026 erweitert die Befreiungen auf VASPs und erklärt, es sei notwendig gewesen, „die für bestimmte Akteure geltenden Vorschriften im Hinblick auf technologische Fortschritte und den daraus resultierenden neuen regulatorischen Rahmen anzupassen und andererseits die Bedingungen von Einrichtungen anzugleichen, die zwar Aktivitäten ähnlicher Art ausüben, jedoch einer unterschiedlichen steuerlichen Behandlung unterliegen.“
Kuba: 176 Reformen erlauben private Banken und Immobilieninvestitionen
Am Donnerstag verabschiedete die Nationalversammlung von Kuba eine Reihe von 176 Reformen, um die kubanische Wirtschaft zu liberalisieren und mehrere Bereiche, darunter den Finanzsektor, für privates Kapital zu öffnen. Die Änderungen würden es ermöglichen, dass privates Investment in die Immobilienentwicklung auf der Insel einfließt, wodurch der Staat einen Teil seiner Immobilien an nationale und ausländische Privatpersonen sowie Institutionen verkaufen kann. Das Bestehen privater Banken, die vom Staat beaufsichtigt werden, wäre nach diesen neuen Regeln zulässig, ebenso wie der Anstieg von Unternehmen in Kuba mit mehr als 100 Mitarbeitenden.
El Salvador: Bitcoin-Reserve erreicht 7.687 BTC
El Salvador hat seine Strategische Bitcoin-Reserve aufgestockt und setzt damit eine Routine fort, die zu einem prägenden Merkmal der Wirtschaftspolitik von Präsident Nayib Bukele geworden ist. Die Reserve des Landes liegt nun bei 7.687 BTC, bewertet mit mehr als 510 Millionen US-Dollar. Zwischen Januar und April fügten die Behörden mehr als 1.600 Coins hinzu – im Einklang mit einer Politik, täglich 1 Bitcoin zu erwerben.
FAQ
Was hat Argentiniens Verordnung 475/2026 für Krypto-Börsen getan?
Die Verordnung 475/2026 befreite in Argentinien registrierte virtuelle Asset-Dienstleister von der „Schecksteuer“, einer Schuld- und Kreditsteuer, die die Geldströme von Krypto-Börsen seit November 2021 beeinflusst hatte. Die Maßnahme zielt darauf ab, die steuerliche Behandlung zwischen Krypto-Börsen und traditionellen Finanzinstitutionen anzugleichen.
Wie viele Reformen hat die Nationalversammlung von Kuba am Donnerstag verabschiedet?
Die Nationalversammlung von Kuba verabschiedete 176 Reformen zur Liberalisierung der kubanischen Wirtschaft. Diese erlauben private, vom Staat beaufsichtigte Banken und ermöglichen privates Investment in die Immobilienentwicklung. Die Reformen erlauben zudem Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden.
Wie viel Bitcoin hält die Reserve von El Salvador derzeit?
Die Strategische Bitcoin-Reserve von El Salvador liegt bei 7.687 BTC und ist mehr als 510 Millionen US-Dollar wert. Zwischen Januar und April fügten die Behörden mehr als 1.600 Coins hinzu – nach einer Politik, bei der täglich 1 Bitcoin erworben wird.