Apple plant, vier neue KI-Foto-Editing-Tools—Extend, Enhance, Reframe und Clean Up—für iPhone, iPad und Mac einzuführen, die in dieser Herbstsaison mit der Software auf den Markt kommen, laut Bloomberg. Die Maßnahme soll die Wettbewerbslücke zu Android-Rivalen wie Google und Samsung bei KI-gestützten Foto-Editing-Funktionen schließen.
Neue Foto-Editing-Tools und -Funktionen
Die Tools in iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 ermöglichen es Nutzern, Bildränder zu erweitern, Farbe und Beleuchtung zu verbessern und die Perspektive anzupassen. Allerdings sei die interne Erprobung für einige Funktionen uneinheitlich gewesen, und Apple könnte sie vor der Veröffentlichung verzögern oder zurückfahren. Das aktuelle Clean Up-Tool hat bereits Beschwerden über Artefakte und ungenaue Bearbeitungen ausgelöst.
Wettbewerbsausrichtung gegenüber Rivalen
Apples KI-Foto-Editing liegt derzeit hinter den Tools von Google und Samsung zurück, wobei einige Einschätzungen von einer Generation Abstand sprechen. In direkten Vergleichen belegte Apples Clean Up-Tool den letzten Platz, kämpfte mit der Objektauswahl und erzeugte in beschäftigten Bildern oft unrealistische Füllungen. Apples Support-Dokumente räumen ein, dass die Nutzung von Clean Up im Gesicht einer Person es verwischt oder pixelig machen kann.
Im Gegensatz dazu erhält Samsungs Generative Edit Lob für seine Genauigkeit, während die umfassendere Editing-Suite von Google oft als Branchen-Goldstandard betrachtet wird, da sie über eine größere Bandbreite an Funktionen verfügt.
Hardware-Anforderungen und zukünftige Monetarisierung
Clean Up erfordert neuere Apple-Geräte, darunter ein iPhone 15 Pro oder ein Mac mit einem M1-Chip oder neuer. Die KI-Foto-Tools werden zunächst kostenlos angeboten, doch Analysten erwarten, dass Apple später eine kostenpflichtige Abonnement-Stufe einführen wird, wobei die Preise auf $10 bis $20 pro Monat geschätzt werden. Dieser Ansatz könnte helfen, Apples beträchtliche Ausgaben für die KI-Infrastruktur auszugleichen, darunter eine gemeldete Investition von 4,75 Milliarden US-Dollar in Server im Jahr 2024, während gleichzeitig die Einnahmen aus den Services des Unternehmens ausgeweitet werden.