Analysten warnen: Wenn Bitcoin in eine zyklische Korrektur eintritt, könnte der XRP-Preis auf 0,70 USD fallen

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Am 9. März wurde erneut die zyklische Volatilität des Kryptomarktes zum Fokus der Investoren. Die Analyseplattform ChartNerds neueste Studie weist darauf hin, dass, falls Bitcoin in eine zyklische Korrekturphase eintritt, der XRP-Preis weiteren Rücksetzrisiken ausgesetzt sein könnte und im Extremfall auf etwa 0,70 US-Dollar fallen könnte. Diese Einschätzung basiert nicht nur auf technischen Charts von XRP, sondern ergibt sich aus der Kombination der historischen Zyklusmuster von Bitcoin sowie der Wechselwirkungen zwischen den führenden Kryptowährungen.

Die Untersuchung zeigt, dass Bitcoin langfristig deutliche vierjährige Marktzyklen aufweist. In mehreren vergangenen Zyklen erreichten die Bullenmärkte ihre Hochpunkte meist am Ende eines Zyklus, beispielsweise 2013, 2017 und 2021. Danach folgte eine Phase tiefer Korrekturen: 2014 fiel der Bitcoin-Preis um etwa 58 %, 2018 während des Bärenmarktes um fast 73 %, und die Zykluskorrektur 2022 führte zu einem Preisrückgang von rund 65 %. Einige Analysten sind der Ansicht, dass, wenn sich der aktuelle Zyklus ähnlich entwickelt, nach einem temporären Hoch Ende 2025 im Jahr 2026 eine neue Korrekturphase einsetzen könnte.

Vor diesem makroökonomischen Hintergrund sind Altcoins in der Regel stärkeren Schwankungen ausgesetzt. Da die Marktstimmung meist von Bitcoin dominiert wird, führt ein Unterschreiten wichtiger technischer Unterstützungsniveaus bei Bitcoin häufig zu stärkeren Rücksetzern bei anderen Kryptowährungen. Daher ist ChartNerds Ansicht, dass die Kursentwicklung von XRP maßgeblich von den zukünftigen Marktstrukturen bei Bitcoin abhängen wird.

Derzeit liegt der XRP-Preis bei etwa 1,36 US-Dollar. Analysten betrachten allgemein 1,20 US-Dollar als eine bedeutende technische Unterstützung. Wird diese Unterstützung nachhaltig durchbrochen, könnte der Markt weiter nach unten tendieren, wobei 0,70 US-Dollar von einigen Institutionen als potenzielles Extremziel angesehen wird. Diese Prognose basiert jedoch vor allem auf einem makrozyklischen Modell und bedeutet nicht, dass ein kurzfristiger Rücksetzer zwangsläufig eintreten muss.

Es gibt auch Meinungen, wonach XRP künftig allmählich seine Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis verringern könnte. Mit der zunehmenden Verbreitung grenzüberschreitender Zahlungsszenarien und dem wachsenden Interesse institutioneller Akteure an entsprechenden Zahlungsnetzwerken steigt der Anwendungswert von XRP, was in den Marktanalysen zunehmend diskutiert wird.

Gleichzeitig warnen Experten, dass in Bärenmärkten Preissteigerungen oft mit hoher Volatilität einhergehen. Es kommt immer wieder vor, dass nach temporären Aufwärtsbewegungen die Kurse weiter fallen – ein Phänomen, das im Markt oft als „Bullenfalle“ bezeichnet wird. Daher sollten Investoren in der aktuellen Marktlage verstärkt die Veränderungen in den Bitcoin-Zyklen sowie die Entwicklung der technischen Unterstützungsniveaus beobachten, um die zukünftige Trendrichtung des Kryptomarktes besser einschätzen zu können.

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