a16z sammelt trotz Gegenwind erneut 2 Milliarden US-Dollar für einen Kryptowährungsfonds, während die benachbarte Venture-Capital-Firma bereits in KI und Roboter investiert

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Der Kryptomarkt hat über 2 Billionen US-Dollar vom Höchststand verloren, die meisten Venture Capitalists suchen nach neuen Wegen – Mitbegründer von Multicoin Capital haben sich direkt verabschiedet, um sich AI zu widmen, Paradigm richtet ebenfalls den Fokus auf Roboter. Doch a16z geht einen anderen Weg und sammelt gerade den 5. Kryptofonds mit einem Ziel von 2 Milliarden US-Dollar. Kurz gesagt: Während andere zurückziehen, erhöht a16z die Investitionen.
(Vorheriger Kontext: Der größte Web3-Venture-Fonds mit 4,5 Milliarden US-Dollar – a16z startet den vierten Kryptowährungsfonds)
(Hintergrund: Farcaster erlebt eine große Transformation, a16z investiert 180 Millionen US-Dollar in den Web3-Sozialbereich)

Inhaltsverzeichnis

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  • Warum verkleinert man? Nicht aus Mangel an Vertrauen, sondern um die Strategie zu ändern
  • Das Wichtigste: Andere Venture Capitalists wechseln bereits die Branche
  • Was hat das mit dir zu tun?

Du denkst vielleicht, Kryptoventure-Capitalists ziehen sich zurück, aber a16z sieht das offensichtlich anders. Laut Fortune sammelt a16z Crypto den 5. Kryptofonds mit einem Ziel von etwa 2 Milliarden US-Dollar, voraussichtlich bis Mitte 2026 abgeschlossen.

Klingt viel, oder? Aber im Vergleich zum vorherigen Fonds – dem vierten mit 4,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 – ist das deutlich weniger. Mehr als die Hälfte wurde gestrichen.

Warum verkleinert man? Nicht aus Mangel an Vertrauen, sondern um die Strategie zu ändern

a16z erklärt, dass sie auf kürzere Fundraising-Zyklen umstellen, um flexibler auf die Veränderungen im Kryptomarkt reagieren zu können. Einfach gesagt: Anstatt eine große Summe auf einmal zu sammeln und in einem bestimmten Narrativ festzustecken, setzen sie auf kleinere, häufigere Finanzierungsrunden, um flexibel zu bleiben.

Dieser Wandel hat einen Hintergrund. Der Kryptomarkt ist seit dem Hoch im Oktober letzten Jahres bei etwa 4,4 Billionen US-Dollar um über 2 Billionen US-Dollar geschrumpft. Nicht nur der Markt ist kühl, auch Projekte, in die a16z investiert hat, haben Probleme – die dezentrale Community-Plattform Farcaster (als „Web3-Version von X“ positioniert) wurde im Januar verkauft, und 180 Millionen US-Dollar wurden an Investoren zurückgegeben.

Chris Dixon, Leiter von a16z Crypto, beschreibt in seinem Buch „Read Write Own“ (2024) eine Zukunft eines dezentralen Netzes. Doch die Realität ist, dass viele Investitionen, die auf dieser Vision basieren, bisher noch nicht umgesetzt wurden.

Das Wichtigste: Andere Venture Capitalists wechseln bereits die Branche

Interessanterweise erhöht a16z seine Investitionen, während andere bereits nach neuen Richtungen suchen.

Kyle Samani, Mitgründer von Multicoin Capital, kündigte im Februar seinen Rücktritt an, um „neue Technologiebereiche zu erforschen“ – darunter AI, Longevity Tech und Robotik. Übersetzt: Er findet, dass die Alpha im Kryptoraum nicht mehr ausreicht.

Der Kryptoventure-Gigant Paradigm wird ebenfalls berichtet, investiert zunehmend in AI und Robotik, mit einem neuen Fondsziel von 1,5 Milliarden US-Dollar. Auch Haun Ventures, gegründet von Katie Haun (ehemalige Partnerin bei a16z), sammelt einen neuen Fonds, allerdings langsamer als geplant.

Der Trend ist klar: Die großen Player an der Wall Street konzentrieren sich zunehmend auf stabile Coins, RWA (Real-World Asset Tokenization) und Finanzprodukte – also auf „praktischere“ Bereiche. Die futuristischen, kostenintensiven Web3-Visionen? Immer mehr ziehen es vor, diese vorerst beiseite zu legen.

Was hat das mit dir zu tun?

Wenn du in der Kryptobranche aktiv bist, ist das Signal klar: Das kluge Geld diversifiziert. Ein Teil bleibt im Kryptobereich, fokussiert auf Finanzinfrastruktur (Stabile Coins, RWA), ein anderer Teil wechselt direkt zu AI und Robotik.

a16z bleibt dabei und setzt weiter auf die Branche – sie zeigen mit ihrer Investition, dass sie an eine nächste Welle im Kryptosektor glauben. Doch die Halbierung des Fondsvolumens zeigt auch, dass selbst die treuesten Anhänger zunehmend pragmatischer investieren.

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