Laut Nachrichten vom 4. März haben die Krypto-Asset-Handelsaktivitäten im Iran, während die Lage im Nahen Osten weiterhin angespannt ist, deutlich zugenommen. Die Blockchain-Analysefirma Elliptic gab bekannt, dass iranische Nutzer kürzlich eine große Menge Bitcoin gekauft und schnell Geld von lokalen Plattformen auf persönlich kontrollierte Wallet-Adressen überwiesen haben, was darauf hindeutet, dass digitale Vermögenswerte im Kontext von Kriegsrisiken und finanzieller Unsicherheit zum Schutz von Vermögenswerten und grenzüberschreitenden Transfers genutzt werden.
Daten zeigen, dass Nobitex, eine große Kryptoplattform im Iran, in kurzer Zeit eine ungewöhnliche Welle von Abhebungen erlebt hat. Elliptic wies darauf hin, dass innerhalb weniger Minuten nach dem Angriff der On-Chain-Off-Chain-Fondsfluss um etwa 700 % anstieg. Diese schnelle Abhebung deutet darauf hin, dass Nutzer versuchen, ihre Abhängigkeit von zentralen Verwahrungsdiensten zu verringern und Vermögenswerte in selbstverwahrende Wallets zu übertragen, um die Kontrolle zu verbessern.
In Zeiten geopolitischer Konflikte oder sozialer Unruhen ist der Anstieg der Nachfrage nach Krypto-Vermögenswerten nicht das erste Mal. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass das Krypto-Handelsvolumen Irans während früherer Demonstrationen, Internetbeschränkungen und Finanzsanktionen ähnliche Veränderungen erlebt hat. Wenn traditionelle Finanzkanäle eingeschränkt sind, dienen digitale Vermögenswerte wie Bitcoin oft als alternative Werkzeuge, um Gelder über Grenzen hinweg zu transferieren und sich gegen lokale Währungsrisiken abzusichern.
Derzeit diversifizieren viele Nutzer ihre Krypto-Vermögenswerte über mehrere Adressen, um regulatorische und plattformbezogene Risiken zu reduzieren. Obwohl Selbstverwahrung über persönliche Geldbörsen die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern kann, bedeutet sie auch, dass Nutzer Verantwortung für die Verwaltung privater Schlüssel und den Sicherheitsschutz übernehmen müssen.
Die erste Verfolgung von Elliptic zeigt außerdem, dass ein Teil der Gelder an ausländische Märkte geflossen ist und einige Zieladressen zuvor Zuflüsse aus dem Iran erhalten haben. Analysten sind der Ansicht, dass sich bei geopolitischen Spannungen und finanziellen Zwängen der Verlauf der Kapitalflüsse schnell ändert und einige Gelder über mehrstufige Adressen oder Intermediärkonten übertragen werden können.
Gleichzeitig hat die Eskalation der militärischen Konflikte im Nahen Osten auch die Unsicherheit auf dem Weltmarkt verschärft. Energie-Transportkanäle und Sicherheitsfragen im Versand haben Aufmerksamkeit erregt, und die Volatilität an den Finanzmärkten hat zugenommen. In diesem Umfeld entscheiden sich einige Investoren dafür, Bitcoin für grenzüberschreitende Vermögensübertragungen zu nutzen, um potenzielle Einschränkungen im Banksystem oder Netzwerkausfälle zu bewältigen.
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