Aufgrund des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und Iran um die Straße von Hormuz gerät der internationale Markt in Unruhe, was auch den KOSPI-Index in Südkorea beeinflusst und ihn in einen Abwärtstrend versetzt. Dieser Konflikt wirkt sich derzeit auch auf Angebot und Nachfrage von Rohöl aus, steigende Ölpreise üben Druck auf die Preise und die Gesamtwirtschaft aus.
Am 4. Tag nach koreanischer Zeit, beeinflusst durch den vorherigen Tag mit starkem Kurssturz, steht der KOSPI-Index unter zusätzlichem Abwärtsdruck. Am Vortag fiel der Index um über 7 % und durchbrach die Marke von 5800 Punkten. Dies ist der größte Rückgang seit dem Höhepunkt der Zinserhöhungsängste im zweiten Halbjahr 2024. Die Blockade des Hormuzstraßen durch den Iran treibt die Ölpreise in die Höhe und verschärft die Inflationssorgen.
Die internationalen Ölpreise steigen schnell an, was die Befürchtungen einer globalen Wirtschaftsschwäche verstärkt. Der Brent-Ölpreis steigt auf 81,4 US-Dollar pro Barrel, auch der US-West-Texas-Intermediate-Preis zeigt ähnliche Anstiege. Davon betroffen, können auch die US-Aktienmärkte den Abwärtstrend nicht vermeiden. Die wichtigsten Indizes wie Dow Jones und Nasdaq schließen im Minus.
Gleichzeitig stieg der Wechselkurs des koreanischen Won gegenüber dem US-Dollar zeitweise auf über 1500 Won, was globale Investoren veranlasste, Kapital aus dem Won abzuziehen und in sichere Anlagen zu investieren. Dies ist das erste Mal seit der globalen Finanzkrise, bedingt durch die Stärke des US-Dollars und steigende Staatsanleihenrenditen, was erhebliche Auswirkungen auf den Nasdaq-Markt hat.
Unter diesen Umständen verzeichneten die US-Aktienmärkte aufgrund der Erwartung eines vorzeitigen Endes des Krieges eine Abschwächung der Verluste im Handelsverlauf. Experten meinen, dass auch der koreanische Inlandsmarkt möglicherweise durch Käufe bei Kursrückgängen profitieren könnte. Allerdings ist unklar, ob dieser positive Trend angesichts der anhaltenden Marktunsicherheit bestehen bleibt. Für die Zukunft wird die Marktentwicklung stark von den globalen politischen und wirtschaftlichen Veränderungen abhängen.