Mit Blick auf 2026 wird die Integration makroökonomischer Assets in den Krypto-Derivatemarkt immer realistischer: Einerseits benötigen Crypto-native Trader stabile, kombinierbare und 24/7-fähige Instrumente zur Makro-Exposure, um Risiken an Wochenenden, bei plötzlichen Nachrichten oder Marktvolatilitäten schnell abzusichern und umzuschichten; andererseits brauchen Market Maker und Plattformen kontrollierbare Preisgestaltung, Risikomanagement und Parameteranpassungen, um makroökonomische Assets stabil und skalierbar im Perpetual-Contract-Framework zu betreiben.
Gate bietet im makroökonomischen Handel nicht nur traditionelle Finanzinstrumente, sondern teilt den Makrohandel in zwei komplementäre Wege auf, die als Infrastruktur im Kontenbereich verankert sind:
Diese beiden Wege ersetzen sich nicht: TradFi bietet einen professionellen Zugang, der näher an traditionellen Märkten ist, während die makro-Perpetual-Tools an Krypto-Positionen angepasst sind und innerhalb eines erweiterten Zeitfensters operieren. Gemeinsam decken sie zwei Kernzielgruppen und zwei Arbeitsabläufe im Handel ab.
Für Krypto-Trader liegt der Kernpunkt des makroökonomischen Risikomanagements nicht in der Informationsbeschaffung, sondern darin, ob sie bei kritischen Zeitpunkten absichern und umschichten können, sowie in der Fähigkeit, dies innerhalb eines einzigen Kontenrahmens mit minimalen Reibungsverlusten auszuführen.
Die „Befreiung“ des makroökonomischen Handelsfensters aus zeitlichen Beschränkungen ist der direkte Grund, warum makro-Perpetuals in den Vordergrund rücken. Traditionelle TradFi-Tools (inklusive MT5 + CFD) operieren meist nur zu festen Handelszeiten und mit Schließungsregeln, was für traditionelle Händler normal ist. Für Krypto-Händler ist es jedoch häufig, dass Preisreaktionen auf makroökonomische Ereignisse außerhalb dieser Zeiten erfolgen, z.B. an Wochenenden, bei plötzlichen geopolitischen Schocks, wichtigen Reden oder schnellen Stimmungsumschwüngen. In solchen Momenten reagieren Krypto-Märkte oft zuerst, während traditionelle Märkte noch geschlossen sind, was die Absicherung mit vertrauten Derivaten erschwert.
Daher bedeutet die „Verperpetualisierung“ von Indizes, Devisen, Rohstoffen und Metallen im Wesentlichen:
Ob makro-Perpetuals in großem Maßstab funktionieren, hängt von der Produktmatrix und der Mechanik ab.
Die tatsächliche Nutzbarkeit makro-Perpetuals hängt von Vollständigkeit und Struktur ab: Es müssen nicht nur Gold und Silber abgedeckt werden, sondern auch Indizes, Hauptwährungspaare und Industriemetalle, die makroökonomische Zyklen und Risikobereitschaft widerspiegeln.
Bis 11. Februar hat Gate in mehreren Bereichen über 70 USDT-abgerechnete makro-Perpetuals eingeführt, die fünf Asset-Kategorien abdecken:
(1) Aktien: Über 45 beliebte Aktien-Perpetuals
(2) Metalle: Über 10 Industriemetalle, inklusive Gold, Silber, Aluminium, Kupfer, Nickel, Blei
(3) Indizes: Über 10 wichtige Indizes, inklusive Dow Jones, Nasdaq, S&P 500, sowie kleinere, risikobereitschaftsbezogene Indizes wie US2000, regionale Märkte TW88 (Taiwan), AUS200 (Australien), und den VIX-Index als Markt-Temperaturmesser
(4) Devisen: 3 Hauptwährungspaare, z.B. EURUSD, GBPUSD
(5) Rohstoffe: 2 Öl-Perpetuals, WTI und Brent
Der größte Unterschied zwischen makroökonomischen Assets und Krypto ist, dass externe Referenzmärkte feste Handelszeiten haben. Die Frage ist, wie makro-Perpetuals mit diesen Zeiten und der Preis-Continuity umgehen. Gate setzt hier auf eine zentrale Lösung: Bei Index-Assets wird bei Nicht-Handelszeiten im externen Markt der „Price-Hold“-Zustand aktiviert, der den letzten gültigen Kurs beibehält.
Das bedeutet, Trader können Risiken auch während der Schließzeiten managen, müssen aber die Liquiditäts- und Preisschwankungen berücksichtigen und entsprechend vorsichtig Stop-Loss, Leverage und Positionsgrößen setzen. Gleichzeitig ist 24/7 kein einfacher Nachbau der Spot-Preise, sondern soll die Nutzbarkeit des Instruments priorisieren. Bei Risikoereignissen soll Trader mindestens eine innerhalb des Kontrakt-Systems ausführbare Absicherungs- oder Umschichtungsoption haben. Bei Marktschließungen ändern sich Preis- und Liquiditätsstrukturen, was eine Reduktion von Leverage, Positionsgröße oder strengere Risikokontrolle erfordert.
Neben der Preisfindung beeinflusst auch die Positionsorganisation die Ausführbarkeit im Risikomanagement. Gate bietet eine Multi-Position-Strategie: Innerhalb eines Kontrakts können gleichzeitig Long- und Short-Positionen gehalten werden, sowohl in Voll- als auch in Teillagerung (Isolated Margin). Dabei können in der Teillagerung unterschiedliche Leverage-Werte für Long und Short gesetzt werden, um Risiko- und Budgetkontrolle zu optimieren. Konkret:
Maximal 4 gleichzeitige Positionen pro Markt: Long, Short, in Voll- oder Teillagerung.
Kombination aus Voll- und Teillagerung: In Teillagerung können Long- und Short-Positionen mit unterschiedlichen Leverage-Werten verwaltet werden, unabhängig voneinander.
Dieses System macht makro-Perpetuals besser in ein Portfolio- und Risikomanagement integrierbar, da Trader gleichzeitig Richtungs- und Hedging-Positionen verwalten und durch unabhängige Leverage-Parameter Risiken, Liquidität und Slippage kontrollieren können.
Trader sind meist an Gebühren interessiert. Gate nutzt eine bekannte, strategiefähige Gebührenformel:
Gebührenformel: Handelsgebühr = Positionswert × (Maker/Taker-Gebührensatz)
Maker / Taker: Maker stellt Liquidität bereit, Taker konsumiert sie; Maker-Gebühren können nicht mit Points reduziert werden, Taker-Gebühren schon.
Gate verwendet gestaffelte Gebühren (abhängig vom VIP-Status); VIP0-Standardraten sind: Maker 0,020 %, Taker 0,050 %. Taker-Gebühren können mit Points reduziert werden, wobei Points mit 0,075 % berechnet werden. Unter bestimmten Bedingungen kann die Gesamtrate auf 0,0225 % sinken.
Viele Plattformen setzen bei makroökonomischen Assets auf zwei Extreme: Entweder nur wenige Assets für eine Art Showcase oder eine große Anzahl, aber mit unzureichender Handels- und Kostenstruktur. Für echtes Funktionieren braucht es mindestens drei Dinge: eine vollständige Asset-Struktur, eine vertraute Handels- und Risikomanagement-Framework sowie eine transparente Kosten- und Risikokontrolle. Gate verbindet diese drei Aspekte in der Produktentwicklung.
Vollständige Struktur: Alle wichtigen makroökonomischen Assets, inklusive Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe und Metalle, decken zentrale Narrative und Hedging-Bedürfnisse ab.
Vertrautes Framework: USDT-Abrechnung + Perpetual-Contracts, maximal an die Krypto-Community angepasst.
Kostenkontrolle und Erklärbarkeit: Nutzung des Gate-Feesystems, das eine einfache Skalierung ermöglicht.
Mit Gate Perpetuals lassen sich mehrere Strategien umsetzen (keine Anlageberatung):
Risikoabsicherung in Markteintrittsphasen: Index-Short + Volatilitäts-Long (z.B. VIX/BVIX/EVIX)
Bei steigender Volatilität, aber unklarer Richtung: Volatilitäts-Perpetuals als „Versicherung“ – mit Vorsicht bei Leverage und Liquidität.
Bei plötzlichen Wochenend-Events, bei denen traditionelle Futures nicht handelbar sind, bietet Gate eine Absicherungsoption innerhalb des Kontrakt-Systems. Dabei ist die Beachtung des Price-Hold-Mechanismus und der Liquiditätsrisiken essenziell, um Risiken zu steuern.
Regionale Märkte (z.B. AUS200, TW88, HK-CNH) können als Faktoren genutzt werden, um regionale Rotation, Risikobereitschaft und Korrelationen mit Krypto-Assets zu steuern.
Viele Plattformen bieten Makro-Assets an, aber meist nur im Rahmen traditioneller Märkte (24/5 + Schließzeiten) oder mit fragmentierten Derivaten. Gate setzt auf eine systematische, integrierte Infrastruktur: eine Konten-basierte Plattform, die sowohl den klassischen MT5 + CFD-Handel als auch 24/7-Perpetual-Contracts abdeckt, ergänzt durch transparente Gebühren und Kosten. Damit wird Makro-Handel zu einer langfristig nutzbaren Fähigkeit. Zudem unterstützt Gate Market-Maker-Programme und incentiviert die Liquiditätsbereitstellung. Einige makro-Perpetuals sind auch auf Gate Perp DEX verfügbar, was die Verknüpfung mit Chain-übergreifenden Szenarien zeigt.
Haftungsausschluss
Investitionen in Kryptowährungen sind mit hohen Risiken verbunden. Nutzer sollten vor Investitionsentscheidungen eigenständige Recherchen durchführen und die Eigenschaften der Assets und Produkte vollständig verstehen. Gate übernimmt keine Verantwortung für Verluste oder Schäden, die aus solchen Investitionen entstehen.
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