Laut Nachrichten vom 2. März beschleunigen viele große europäische Banken ihr Layout auf dem Stablecoin-Markt. Laut den spanischen Medien “Cinco Días” verhandelt Qivalis, ein Konsortium mehrerer europäischer Banken, mit Liquiditätsanbietern und Plattformen der Kryptobranche, um einen an den Euro gebundenen Stablecoin zu bringen und ihn offiziell in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 einzuführen.
Die Allianz verfügt über eine starke Mitgliederbesetzung, darunter ING, UniCredit, und ist kürzlich der BBVA beigetreten. Bereits im September 2025 hatten neun Banken, darunter ING, UniCredit, CaixaBank, Danske Bank, Raiffeisen Bank International, KBC, SEB, DekaBank und Banca Sella, gemeinsam die Allianz initiiert, um eine digitale Zahlungsinfrastruktur zu schaffen, die den europäischen regulatorischen Standards entspricht.
Qivalis-CEO Jan Sell sagte, die Allianz suche aktiv nach europäischen und globalen Partnern, um die Nutzung von Stablecoins auszuweiten. Er wies darauf hin, dass eines der Kernziele des Projekts darin besteht, dem Markt eine “regulierte, lokale Alternative zu US-Dollar Stablecoins” zu bieten, um Echtzeit-Zahlungen zwischen Unternehmen zu fördern und die Effizienz globaler Handelsabwicklungen zu verbessern.
Derzeit steht die Allianz in intensiver Kommunikation mit mehreren Marktteilnehmern, darunter Market Maker, Liquiditätsanbieter und digitale Vermögensplattformen. Gleichzeitig planen die Mitgliedsbanken auch, die Verteilung und Nutzung des Stablecoin in ihren eigenen Finanzsystemen zu unterstützen.
Die Einhaltung regulatorischer Vorschriften wurde als Schlüsselfaktor für den Projektfortschritt angesehen. Qivalis prüft Partner, die dem EU-Rahmen zur Regulierung von Märkten in Krypto-Vermögenswerten (MiCA) entsprechen. Berichten zufolge hat eine spanische digitale Asset-Plattform, lizenziert von MiCA, erste Kontakte zu den internen Banken der Allianz aufgenommen, um mögliche Kooperationsoptionen zu besprechen.
Was die Vermögensreserven betrifft, so enthüllte Floris Lugt, Finanzchef von Qivalis, dass der Euro-Stablecoin einen 1:1-Reservemechanismus verwenden wird, bei dem mindestens 40 % der Rücklagen in Form von Bankeinlagen gehalten werden und der Rest voraussichtlich in hochwertige, kurzfristige Staatsanleihen in mehreren Ländern des Euroraums investiert wird, um das Konzentrationsrisiko zu verringern.
Zusätzlich unterstützt der Stablecoin einen rund um die Uhr einlösenden Mechanismus, der es Nutzern ermöglicht, Token jederzeit gegen EUR-Äquivalente einzutauschen. Brancheninsider glauben, dass regulierte Euro-Stablecoins voraussichtlich eine wichtige Ergänzung des globalen digitalen Zahlungssystems werden, da europäische Finanzinstitute ihren Einstieg in den Stablecoin-Bereich beschleunigen.
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