Am 2. März war aufgrund der Eskalation des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran die globale Stimmung an den Finanzmärkten tendenziell angespannt. Die asiatischen Aktienmärkte fielen am Montag allgemein, die internationalen Ölpreise stiegen stark an, und obwohl der Krypto-Asset-Markt eine Korrektur durchlief, blieb Bitcoin um 66.000 $ volatil und zeigte damit eine gewisse Widerstandsfähigkeit.
Laut den Daten ist Bitcoin zum frühen asiatischen Handelstag in den letzten 24 Stunden leicht um etwa 1 % zurückgegangen, mit einem Preis von etwa 66.700 US-Dollar; Ethereum fiel um etwa 2 % auf rund 1.970 US-Dollar. Am Wochenende schwankte Bitcoin aufgrund der raschen Verschlechterung der Lage im Nahen Osten zwischen 63.000 und 66.000 US-Dollar.
Geopolitische Risiken sind zu einem bedeutenden Auslöser für diese Marktvolatilität geworden. Zuvor wurde berichtet, dass Irans Oberster Führer Ali Khamenei verdächtigt wurde, bei einem gemeinsamen Luftangriff der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran getötet worden zu sein. Anschließend erklärte US-Präsident Donald Trump auf sozialen Plattformen, dass die Vereinigten Staaten gegen US-Militärverluste im Nahen Osten reagieren würden, was die Marktspannungen weiter verschärfte.
Analysten stellten fest, dass der Kryptomarkt am Wochenende weiterhin gehandelt wird, was ihn zu einem wichtigen Kanal für Investoren macht, um plötzliche makroökonomische Risiken zu verarbeiten. Dominick John ist der Ansicht, dass sich der Bitcoin-Preis schnell von kurzfristigen Unterstützungsniveaus erholt hat, während Händler die Nachrichten über den Konflikt allmählich verarbeiten, was den Vorteil einer rund um die Uhr verfügbaren Liquidität im digitalen Vermögensmarkt widerspiegelt.
Im Gegensatz dazu reagierten die traditionellen Märkte nach der Eröffnung am Montag heftiger. Der japanische Nikkei 225-Index fiel innerhalb des Tages um mehr als 2,5 %, und der TOPIX-Index fiel fast 3 %; Der Hang Seng Index von Hongkong, China, und der Straits Times Index von Singapur fielen beide um etwa 2 %, der gewichtete Index Taiwans um etwa 0,9 %.
Gleichzeitig ist der Energiemarkt volatil. Die Brent-Rohölpreise stiegen im frühen asiatischen Handel um mehr als 7 % auf etwa 78 US-Dollar pro Barrel; Auch Gold stieg um etwa 1,9 %. Der Forscher Rick Maeda wies darauf hin, dass Ölpreise eine Schlüsselvariable bei der Übertragung aktueller geopolitischer Schocks auf die Finanzmärkte sind. Wenn die Ölpreise über 90 Dollar brechen, könnten die Inflationserwartungen steigen und der Dollar sowie die realen Renditen stärken, was Druck auf Risikoanlagen wie Bitcoin ausübt.
Der Markt beobachtet auch die Lage in der Straße von Hormus genau. Der Kanal ist für etwa 20 % des weltweiten Ölverkehrs verantwortlich, und wenn der Schiffsverkehr gestört wird, könnten Energiepreise und globale Inflationserwartungen weiter steigen.
Basierend auf On-Chain-Daten und Derivatenindikatoren gibt es jedoch derzeit keinen systemischen Druck auf den Kryptomarkt. Rick Maeda wies darauf hin, dass Stablecoins keine offensichtlichen Anzeichen einer Debinding zeigen und es keine großflächige erzwungene Liquidation am Markt gab, was bedeutet, dass die aktuelle Volatilität eher auf makroökonomische Schocks als auf interne Branchenrisiken zurückzuführen ist.
Analysten gehen davon aus, dass der zukünftige Trend von Bitcoin eng mit Ölpreisen, Inflationserwartungen und der Entwicklung der Situation in den USA und dem Iran zusammenhängen wird. Solange die makroökonomische Richtung nicht klarer wird, wird die Volatilität auf dem Markt für digitale Vermögenswerte voraussichtlich auf hohem Niveau bleiben.
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