Laut Nachrichten vom 27. Februar stieg Ethereum am Donnerstag auf 2.150 $ und fiel dann wieder auf etwa 2.034 $. Derzeit stellen 2.000 Dollar eine gestaffelte Unterstützung dar, und 2.100 Dollar sind zum Kernwiderstand im Long-Short-Kampf geworden. Bemerkenswert ist, dass 2.100 US-Dollar der tatsächlichen Kostenspanne der Kette für Adressen mit mehr als 100.000 ETH entsprechen, die zur Messung des Gewinn- und Verluststatus großer Investoren verwendet werden. Seit 2020 ist ETH nur begrenzt unter diese Kostenspanne gefallen, hat während des Bärenmarktes 2022 kurzzeitig an Boden verloren, und jeder Kontakt wird oft von einer Rallye begleitet.
Auf dem Derivatemarkt überstieg die Zahl der Short-Liquidationen in den letzten zwei Tagen 220 Millionen US-Dollar, und der Hebeldruck wurde deutlich nachgelassen. Der Finanzierungszins hat sich nun auf einen positiven Wert von 0,23 % erholt, was darauf hindeutet, dass sich die Marktstimmung von bärisch zu bullisch verlagert hat. Die Erhöhung des Finanzierungszinses bedeutet jedoch auch, dass bei unzureichendem Preismomentum ein Long Squeeze um etwa 1.800 US-Dollar ausgelöst werden könnte. Die Daten zeigen, dass in dieser Region etwa 2,66 Milliarden US-Dollar an langfristiger Liquidations-Exposure konzentriert sind und so einen potenziellen Liquiditätspool bilden.
Auch Volatilitätsindikatoren sind beachtenswert. Die 30-tägige realisierte Volatilität eines Mainstream-CEX ist auf 0,97 gestiegen, dem höchsten Stand seit März 2025, was darauf hindeutet, dass der Markt eine Richtungsentscheidung plant. Was die technische Struktur betrifft, liegt ETH weiterhin unter den 50-, 100- und 200-Tage-Durchschnitten und hat seit dem 4.800-Dollar-Block Ende 2025 weiterhin niedrigere Hochs erreicht, und der Verkaufsdruck ist nicht vollständig nachgelassen.
Auf ETF-Ebene ist das Ausmaß der Kapitalabflüsse im Vergleich zu Mitte 2025 deutlich konvergiert, die Amplitude der zweiseitigen Schwankungen hat sich verengt und das Tempo des institutionellen Verkaufs hat sich verlangsamt, aber es gibt keinen klaren Nettozuflusstrend. Analyst Leon Waidmann wies darauf hin, dass schwache Positionen allmählich den Markt verlassen haben, Short-Positionen gesunken sind und das Tempo der hochgeschuldeten Long-Deckung langsam verläuft. Der technische Analyst IncomeSharks konzentriert sich auf den 2.250-Dollar-Kanalwiderstand und die SuperTrend-Druckzone und warnt, dass, falls der Kauf wieder abkühlt, 1.500 US-Dollar der nächste Sorgenpunkt werden könnten.
Im Rahmen der Ethereum-Preistrendanalyse wird es ein Wendepunkt sein, ob 2.100 $ effektiv durchbrechen können, um den mittelfristigen Trend zu bestimmen.
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