Verfasser: Liang Yu
Redaktion: Zhao Yidan
Hong Kong Economic Daily, 25. Februar 2026 – Hongkongs Finanzminister Paul Chan hat im Legislativrat den Regierungsentwurf für den Haushalt 2026–2027 vorgestellt. In dem Kapitel zur Entwicklung digitaler Vermögenswerte werden systematischere politische Signale ausgesendet: Im Laufe des Jahres wird ein Gesetzesentwurf für die Lizenzierung von Anbietern digitaler Asset-Handel- und Verwahrdienste eingereicht, im nächsten Monat werden die ersten Lizenzen für Fiat-Stablecoins ausgegeben, die Securities and Futures Commission wird die Marktliquidität weiter verbessern und professionellen Investoren mehr Produkte und Dienstleistungen anbieten, außerdem wird ein Accelerator eingerichtet, um Innovationen im Markt zu fördern.
Am 26. Februar 2026 veröffentlichte Dering Holdings eine Mitteilung, die einen Stein ins Wasser wirft und Wellen schlägt. Das börsennotierte Unternehmen gab bekannt, dass es ein Unbedenklichkeitsbescheid der Hongkonger Securities and Futures Commission (SFC) bezüglich seines RWA-Tokenisierungsplans erhalten hat. Damit wird die Tokenisierung und Verteilung der Immobilienfonds Dering Tower und Animoca Brands LPF offiziell vorangetrieben.
Der Fall Dering und die Top-Designs der Sonderverwaltungszone stehen in einem subtilen Zusammenhang. Für diejenigen, die sich langfristig mit RWA (Real World Assets) beschäftigen, ergeben diese Nachrichten zusammen ein Bild: Hongkong will entschlossen eine digitale Asset-Zentren entwickeln und gleichzeitig systematisch Lösungen für die Entwicklung von RWA finden, insbesondere bei Engpässen.
Die RWA-Story wird seit Jahren erzählt – von US-Staatsanleihen bis zu Hongkonger Hotelzimmern, von Immobilien bis zu Private-Equity-Anteilen. Das Konzept ist schön, doch es scheitert immer wieder an den „drei Toren“: Wer übernimmt die Compliance-verwahrende Rolle? Mit welchem Instrument werden stabile Transaktionen durchgeführt? Woher kommt die Liquidität? Der Bedarf an einer konformen Lösung wird durch die Einreichung des Geschäftsplans von Dering bei der SFC und das Warten auf den Unbedenklichkeitsbescheid deutlich. Die drei Maßnahmen im Haushalt – Lizenzierung für Handel/Verwahrung, Ausgabe von Stablecoins, Verbesserung der Liquidität und der Einsatz eines Accelerators – treffen genau diese drei Tore.
Hier handelt es sich nicht nur um eine regulatorische Ergänzung, sondern um ein maßgeschneidertes „Infrastruktur-Startpaket“ für RWA. Hongkong versucht, aus regulatorischer Sicht das Konzept RWA in eine skalierbare, neue Asset-Welt zu transformieren.
Erster Schritt: Konforme Verwahrung – Vertrauen in die „Wer bewahrt die Assets?“
Bevor man die kommende digitale Asset-Verwahrungsregelung in Hongkong versteht, ist es notwendig, die grundlegende Herausforderung im RWA-Bereich zu betrachten: Woher kommt das Vertrauen?
In der traditionellen Finanzwelt ist die Asset-Verwahrung eine hochentwickelte Dienstleistung. Aktien, Anleihen, Immobilienurkunden werden von regulierten Verwahrstellen sicher verwahrt, Eigentumsrechte und Verwahrpflichten sind klar getrennt. Im RWA-Bereich ist diese Trennung lange schwierig gewesen. Viele Projekte setzen auf das Modell: Das Projekt selbst hält die rechtlichen Dokumente der zugrunde liegenden Assets und die Private Keys für die Token-Emission. Die rechtliche Wirksamkeit der Token hängt vollständig von der einseitigen Zusage des Projekts ab.
Dieses Modell ist für Mainstream-Investoren, die auf Konformität Wert legen, kaum akzeptabel. Pensionsfonds, Family Offices, Versicherungen fragen bei der Markteintrittsüberlegung stets: Wer bewahrt die zugrunde liegenden Assets? Wer stellt sicher, dass die rechtlichen Rechte an den Token echt und unmissverständlich sind?
Das Beispiel Dering bietet einen Einblick. Das Unternehmen kündigte an, dass sein RWA-Tokenisierungsplan die Tokenisierung der Anteile an Dering Tower LPF und Animoca Brands LPF umfasst. Voraussetzung für die Unbedenklichkeitsbescheinigung der SFC ist, dass Dering Securities als vorgeschlagener Distributor für die RWA-Token fungiert und die notwendigen Betriebsinfrastrukturen sowie Produktprozesse aufbaut. Das Dering Digital Family Office setzt die Tokenisierungspläne fort, nutzt Blockchain-Technologie, um Fondsanteile in Tokenform darzustellen. Das Vertrauen der Regulierungsbehörden wird durch den Unbedenklichkeitsbescheid bestätigt.
Im Haushalt wird explizit erwähnt, dass die Regierung im Laufe des Jahres ein Gesetzespaket vorlegen wird, um eine Lizenzierung für digitale Asset-Handel- und Verwahrdienste zu etablieren. Das bedeutet, dass künftig in Hongkong Anbieter digitaler Verwahrdienste eine spezielle Lizenz benötigen, die einer Finanzinstitutsregulierung gleichkommt.
Diese Regelung wird die Vertrauensbasis für RWA grundlegend verändern. Man stelle sich vor: Eine lizenzierte Verwahrstelle, die im Auftrag eines RWA-Immobilienfonds die rechtlichen Eigentumsdokumente verwahrt und nach strengen Verfahren auf der Blockchain entsprechende Token ausgibt. Investoren kaufen diese Token an einer lizenzierten Börse, die Transaktionen sind auf der Chain nachvollziehbar, und die rechtlichen Rechte sind durch die konforme Arbeit der Verwahrstelle abgesichert.
Dies ist die digitale Erweiterung des klassischen Prinzips „Asset Ownership and Custody“: Die Einführung lizenzierter Verwahrstellen bedeutet, dass für RWA eine regulierte „digitale Asset-Bank“ entsteht. Für institutionelle Investoren bedeutet das eine erhebliche Steigerung der Rechtssicherheit – sie brauchen nicht mehr auf die einseitigen Zusagen eines Projekts zu vertrauen, sondern können sich auf die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben durch die Lizenzträger verlassen.
Besonders erwähnenswert ist das Pilotprojekt „Ensemble“ der Hongkonger Finanzaufsicht, das im November letzten Jahres gestartet wurde. Es erlaubt Branchenakteuren, in einer kontrollierten Umgebung echte Transaktionen mit tokenisierten Einlagen und digitalen Assets zu testen. Dieses Sandbox-Experiment liefert wertvolle Erfahrungen für die Entwicklung und Optimierung der Verwahrinfrastruktur. Das im Haushalt erwähnte Ziel, „das System kontinuierlich zu verbessern, den 24/7-Abschluss zu unterstützen und lokale Standards zu implementieren, um die Interoperabilität mit anderen Märkten zu stärken“, zeigt, dass Hongkong bei der Entwicklung der digitalen Asset-Infrastruktur von Anfang an auf grenzüberschreitende Verbindungen und internationale Standards setzt.
Vom „Private Key als Custody“ – Selbstverwahrung – über das „Private Key + Rechtsschein“ – doppelte Rechtssicherung – bis hin zum zukünftigen, durch lizenzierte Institutionen zentral verwalteten, konformen Modell, durchläuft die Vertrauensbasis bei RWA eine qualitative Revolution. Wenn die Hauptakteure – große Fonds, Institutionen – keine Sicherheitsbedenken mehr haben, kann RWA von einer Randerscheinung der Innovation zu einer skalierbaren Asset-Klasse werden.
Zweiter Schritt: Konforme Stablecoins – die Zahlungs- und Abwicklungskanäle für RWA öffnen
Wenn die Verwahr-Lizenz das „Asset-Safe-Storage“-Problem löst, ist die Stabilität der Stablecoins die Lösung für das „Wie werden Assets gehandelt“-Problem. Das langfristige Ziel von RWA ist die Schaffung eines geschlossenen Finanzkreislaufs auf der Chain, bei dem reale Assets frei, effizient und automatisiert bewertet und abgerechnet werden können. Dafür braucht es eine stabile, konforme „Ankerwährung“, die die reale Fiat-Währung mit der digitalen Welt verbindet.
Dieser „Anker“ sind fiat-gebundene Stablecoins.
Im Haushalt wird angekündigt, dass Hongkong bereits ein Lizenzierungssystem für Fiat-Stablecoin-Emittenten eingeführt hat. Im März 2026 sollen die ersten Lizenzen ausgegeben werden. Das bedeutet, dass in Hongkong künftig lizenzierte Stablecoin-Emittenten mit Bezug auf den Hongkonger Dollar oder andere gesetzliche Währungen entstehen.
Die Reaktion des Marktes ist schnell: Am 25. Februar stiegen die Hongkonger Stablecoin-Aktien deutlich, z.B. Lionteng Holdings um über 17 %, LianLian Digital um fast 6 %, ZhongAn Online und Guotai Junan International verzeichneten ebenfalls Kursanstiege. Das schnelle Marktfeedback zeigt, dass Investoren auf die Geschäftsmöglichkeiten durch konforme Stablecoins setzen.
Für RWA ist die Bedeutung der Stablecoins mehr als nur eine weitere Kryptowährung: Sie bieten eine stabile Bewertungsgrundlage, erleichtern die Zahlungsabwicklung und schaffen eine Brücke zwischen realen Assets und der digitalen Finanzwelt.
Erstens: Bewertungsfunktion. Der Wert eines Assets braucht eine stabile Maßeinheit. Wenn eine tokenisierte Hongkonger Staatsanleihe in HKD bewertet wird, aber beim Handel in eine volatile Kryptowährung umgerechnet werden muss, ist das für traditionelle Investoren unpraktisch. Konforme Stablecoins bieten eine klare, an die Fiat-Währung gekoppelte Bewertungsgrundlage, die den Wert des Produkts transparent macht.
Zweitens: Zahlungsfunktion. RWA-Produkte beinhalten oft Dividenden, Ausschüttungen oder Rücknahmen. Wenn diese Transaktionen über das traditionelle Bankensystem in Fiat erfolgen, entsteht ein aufwändiger Wechsel zwischen Chain und Off-Chain. Mit Stablecoins können Erträge direkt an die Investoren in Stablecoin-Form ausgezahlt werden, was automatische und transparente Verteilung ermöglicht.
Drittens: Verbindungsfunktion. Konforme Stablecoins können als Brücke zwischen RWA und dem breiteren digitalen Asset-Ökosystem dienen. Nach Verkauf der RWA-Token können Investoren Stablecoins halten, um erneut zu investieren, in andere DeFi-Protokolle zu transferieren oder sie an einer lizenzierten Börse gegen Fiat zu tauschen. Diese nahtlose Verbindung erhöht die Kapitalnutzung erheblich.
Im Haushalt wird betont, dass die Regierung und die Finanzaufsicht weiterhin die Lizenzierung von Emittenten fördern, um mehr Anwendungsszenarien zu erkunden. Das bedeutet, dass Stablecoins nicht nur als Zahlungsinstrument, sondern auch in komplexeren Finanzanwendungen eingesetzt werden könnten.
Beispielsweise zeigt die kürzliche strategische Partnerschaft zwischen EX.IO und OpenEden die möglichen Erweiterungen. OpenEden ist eine von Bermuda regulierte RWA-Tokenisierungsplattform, die Produkte wie tokenisierte US-Staatsanleihen (TBILL, verwahrt bei der Bank of New York Mellon) und regulierte Ertrags-Stablecoins (USDO) anbietet. Ziel ist es, in Hongkong vielfältige, hochwertige tokenisierte Asset-Optionen zu schaffen. Diese Kombination aus „konformen Stablecoins + konforme RWA“ bildet ein vollständiges, regulatorisch abgesichertes, on-chain Finanzökosystem.
Natürlich stehen der Entwicklung konformer Stablecoins auch Herausforderungen gegenüber. Der Markt wird derzeit von USDT und USDC dominiert. Wie kann Hongkongs lizenzierte Stablecoins in diesem Umfeld Fuß fassen? Wird die Nutzung des HKD-Stablecoins durch die internationale Stellung des Hongkonger Dollars eingeschränkt? Die Antworten hängen davon ab, ob Lizenzgeber attraktive Anwendungsfälle entwickeln und ob die Regulierungsbehörden die grenzüberschreitende Nutzung unter Risiko- und Kontrollbedingungen zulassen.
Hongkong, als internationales Finanzzentrum, richtet seine Stablecoin-Regulierung an internationalen Standards aus. Im Haushalt wird festgelegt, dass in den nächsten zwei Jahren die Frameworks der OECD für Krypto-Asset-Reporting und die neuen gemeinsamen Berichtsstandards umgesetzt werden, um die Steuertransparenz zu erhöhen und grenzüberschreitende Steuerhinterziehung zu bekämpfen. Damit ist Hongkongs konforme Stablecoin-Regulierung nicht nur für den lokalen Markt relevant, sondern hat das Potenzial, sich an internationale Vorgaben anzupassen.
Dritter Schritt: Aktivierung der Liquidität – RWA vom „Halten ohne Verkauf“ zum „jederzeit verkaufbar“
Ein langjähriges Problem bei RWA ist die mangelnde Liquidität. Im Gegensatz zu Aktien und Anleihen, die jederzeit am Sekundärmarkt gehandelt werden können, sind viele RWA-Produkte grundsätzlich „Halten“-Assets: Immobilien erfordern langfristiges Halten für Mieteinnahmen und Wertsteigerung, Private-Equity-Anteile sind oft mit Lock-up-Perioden verbunden, und selbst tokenisierte Staatsanleihen sind nur dann liquide, wenn es einen aktiven Handel gibt.
Der wahre Wert eines Assets liegt jedoch nicht nur in den Erträgen, sondern auch darin, es bei Bedarf zu einem angemessenen Preis zu veräußern. Wenn RWA die Liquidität nicht verbessern, bleiben sie eine Nischenalternative, die keine breite Asset-Allokation ermöglicht.
Im Haushalt wird angekündigt, dass die Securities and Futures Commission (SFC) die Liquidität im Hongkonger digitalen Asset-Markt weiter fördern wird, um professionellen Investoren mehr Produkte und Services anzubieten. Zudem wird ein Accelerator eingerichtet, um Innovationen im Markt zu beschleunigen.
Das sendet zwei wichtige Signale:
Erstens: Produktseitig. Die SFC will „mehr Produkte und Dienstleistungen für professionelle Investoren“ bereitstellen. Das bedeutet, dass künftig mehr regulierte RWA-Fonds, strukturierte Produkte und tokenisierte Investmentportfolios für professionelle Anleger zugänglich sein werden. Im Vergleich zu fragmentierten Einzeltransaktionen von Privatanlegern sind institutionelle Produkte mit Skaleneffekten und tieferem Sekundärmarkt wahrscheinlicher.
Das Beispiel Dering zeigt bereits diese Entwicklung. Das Unternehmen plant, nicht nur einzelne Immobilien, sondern auch Fondsanteile von Animoca Brands LPF zu tokenisieren. Die Tokenisierung von Fondsanteilen ermöglicht es Investoren, in ein diversifiziertes Portfolio zu investieren, anstatt auf einzelne Assets zu setzen. Diese Struktur erleichtert die Bildung eines liquiden Marktes.
Zweitens: Ökosystemseitig. Die SFC will „einen Accelerator aufbauen, um die Marktinnovation zu beschleunigen“. Damit verfolgt Hongkong das Ziel, ein innovatives Ökosystem rund um digitale Assets zu schaffen. RWA, als Verbindung zwischen realen Assets und digitaler Finanzwelt, wird dabei eine zentrale Rolle spielen und durch den Accelerator besonders gefördert.
Der Accelerator bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Ressourcen- und Netzwerk-Integration. Ein Startup, das durch den Accelerator unterstützt wird, kann leichter mit lizenzierten Börsen, regulierten Verwahrstellen und Stablecoin-Emittenten zusammenarbeiten, um eine vollständige Geschäfts- und Asset-Chain aufzubauen. Dieses Ökosystem ist weitaus wirkungsvoller als einzelne Innovationen.
Im Haushalt wird außerdem erwähnt, dass die Regierung Richtlinien für die Tokenisierung von Anleihen entwickeln wird, um die rechtliche Grundlage zu stärken. So sollen Register für Anleihegläubiger auf Distributed Ledger-Basis geführt, elektronische Signaturen für Emissionsdokumente genutzt und die Elektronifizierung unbesicherter Anleihen gefördert werden. Diese technischen und rechtlichen Maßnahmen sind entscheidend für die Liquidität und den rechtlichen Status tokenisierter Anleihen.
Hongkongs Abgeordneter und Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses, Chen Yong, fasste die Vorteile Hongkongs bei der Entwicklung von RWA zusammen: Die konsequente Einhaltung regulatorischer Standards, die Etablierung eines „strengen, aber flexiblen“ Regulierungsrahmens durch Stablecoin-Gesetze und Sandbox-Modelle, die Nutzung der geografischen Lage als Hub für Ressourcen und Kapital, sowie die Entwicklung eines vollständigen RWA-Ökosystems durch Talent, Technologie, Kapital und Institutionen.
Diese drei Punkte spiegeln die im Haushalt vorgestellten drei Grundpfeiler wider: Lizenzierung für Konformität, Stablecoins für Zahlungs- und Abwicklungskanäle, sowie Liquiditätsförderung und Accelerator für die Ökosystementwicklung. Sie sind eng miteinander verbunden und unentbehrlich.
Natürlich bedeutet eine klare Roadmap nicht, dass der Weg frei ist.
Die genauen Regelungen sind noch nicht veröffentlicht. Fragen zur grenzüberschreitenden Kapitalbewegung, zur Koordination unterschiedlicher Rechtssysteme, zur Balance zwischen „professionellen Investoren“ und zukünftiger Retail-Zugänglichkeit, bleiben offen. Auch die tatsächliche Umsetzung der Stablecoin-Lizenzierung, die Akzeptanz der RWA-Produkte auf dem Markt und die Stabilität des Sekundärmarkts müssen sich noch beweisen.
Der Kurs ist jedoch klar: Hongkong baut kein starres Regulierungsregime, sondern schafft eine vollständige Infrastruktur für „konforme Verwahrung – Stablecoin-Zahlung – Liquiditätsprodukte“, um das Wachstum von RWA zu fördern. Wenn Vertrauen, Abwicklung und Liquidität durch die Politik gelöst werden, kann RWA vom Randphänomen zur Standard-Asset-Klasse im digitalen Zeitalter werden.
Für Branchenakteure stellt sich jetzt die Frage: Wenn die regulatorische Infrastruktur steht, die lizenzierten Verwahrstellen, konformen Stablecoins und regulierten Handelsplattformen bereitstehen, sind unsere Produkte und Services dann schon bereit, auf die „Schnellstraße“ zu gehen?
Dering Holdings hat bereits sein Unbedenklichkeitsdokument erhalten. Weitere Projektpartner warten in der Schlange. Hongkongs „Super-Connector“ läuft auf Hochtouren, und die Geschichte der RWA-Asset-Klasse beginnt gerade erst, ein neues Kapitel aufzuschlagen.