Südkoreas Planungs- und Finanzministerium bewertete am 2. Tag, dass die durch Angriffe der USA und Israels auf den Iran ausgelösten Risiken im Nahen Osten derzeit nur begrenzte Auswirkungen auf die internationalen Ölpreise und Finanzmärkte haben. Obwohl die militärische Spannung mit dem Iran zu einem Anstieg der internationalen Ölpreise führte, hat sich die Preiserhöhung im Vergleich zum Anfang der Handelsperiode abgeschwächt. Auch die Aktien- und Anleihemärkte wurden nicht erheblich beeinträchtigt.
Der erste Beamte des Planungs- und Finanzministeriums, Lee Eo-won, betonte bei einer kurzen Pressekonferenz nach einer dringenden Sitzung der relevanten Ministerien, dass mit zunehmender Fluchtstimmung der US-Dollar, Schweizer Franken und andere Währungen deutlich an Wert gewinnen, wodurch die asiatischen Währungen insgesamt unter Druck geraten. Die asiatischen Aktienmärkte zeigen eine schwankende Tendenz, der Nikkei-Index ist gefallen, während chinesische Indizes wie der Shanghai Composite weiterhin steigen.
Die europäischen Aktienmärkte verzeichneten eine verstärkte Kursrückgänge, die Unsicherheiten dauern an. Das Planungs- und Finanzministerium hat beschlossen, am 3. Tag vor Handelsbeginn eine gemeinsame Überprüfungssitzung der relevanten Abteilungen abzuhalten, um die Lage genau zu beobachten. Zudem wird ein 24-Stunden-Überwachungssystem mit einem gemeinsamen Notfallteam eingerichtet, um die Auswirkungen auf Finanzmärkte und Realwirtschaft genau zu verfolgen.
Angesichts der Befürchtungen, dass kleine und mittlere Unternehmen im Inland Schaden nehmen könnten, arbeitet das Planungs- und Finanzministerium mit dem Ministerium für kleine und mittlere Risikounternehmen zusammen, um Schadensmeldungen zu bearbeiten, und wird im Rahmen des Notfallkontaktnetzes für die Nahostlage gezielte Unterstützungsmaßnahmen entwickeln. Im Bereich Logistik wurde empfohlen, die wichtigsten Schifffahrtsunternehmen vorsichtig bei der Planung ihrer Fahrten im Nahost-Gebiet zu sein, und es wurde bestätigt, dass derzeit keine koreanischen Schiffe durch den Persischen Golf fahren.
Das Planungs- und Finanzministerium erklärte, dass die Dauer solcher externer Risiken schwer vorherzusagen sei, aber die Lage weiterhin überwacht werde, um bei Bedarf sofort geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Angesichts der möglichen Entwicklungen, die die Finanzmärkte beeinflussen könnten, ist Wachsamkeit geboten.