PANews vom 25. Februar berichtet, dass der südkoreanische Abgeordnete der Regierungspartei Kim Seung-won eine Änderung des Kapitalmarktgesetzes und des Gesetzes zum Schutz der Nutzer virtueller Vermögenswerte vorgeschlagen hat. Demnach sollen Influencer (Finfluencers), die auf sozialen Medien Anlageberatung für Kryptowährungen geben, verpflichtet werden, ihre persönlichen Vermögensanteile und die erhaltenen Vergütungen offenzulegen.
Ziel des Vorschlags ist es, die Markttransparenz zu erhöhen und irreführende Informationen sowie Eigenhandel zu bekämpfen. Nach dem geplanten Gesetz müssen Personen, die regelmäßig Anlageberatung in sozialen Medien, Massenmedien oder Rundfunk anbieten, die Arten und Mengen ihrer gehaltenen Kryptowährungen sowie jegliche Vergütungen im Zusammenhang mit der Promotion offenlegen. Bei Verstößen sollen Sanktionen verhängt werden, die sich an den Strafen für Marktmanipulationen und andere Kapitalmarktvergehen orientieren.
Kim Seung-won betonte, dass diese Maßnahme notwendig sei, um Interessenkonflikte und Schäden für Investoren zu verhindern, die durch unregulierte Kommentare in sozialen Medien verursacht werden.
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