IBM wird mit Deepgram zusammenarbeiten und plant, die Sprachtechnologie von Deepgram in die IBM Watsonx Orchestrate-Plattform zu integrieren. Durch diese Partnerschaft wird Deepgram der erste Sprachtechnologie-Partner von IBM.
Gemäß der Vereinbarung wird die Spracherkennungs- und Umwandlungstechnologie von Deepgram in die Plattform von IBM eingebettet, die zum Aufbau und zur Verwaltung von KI-Agenten und Automatisierungs-Workflows verwendet wird. Ziel ist es, unternehmensweite Transkriptionen, Echtzeit-Untertitel sowie natürliche Sprachdialogfunktionen für digitale Agenten zu ermöglichen.
Beide Seiten betonen, dass diese Zusammenarbeit die Grundlage für die Entwicklung von Echtzeit-Sprachunterstützung in Kundenservice, Anrufanalyse und Sprachedaten-Input bildet. Dies spiegelt den Wunsch der Unternehmen wider, die Interaktion mit Software-Agenten zu vereinfachen. Grand View Research Inc. schätzt, dass die Marktgröße für Sprach- und Spracherkennung von 2023 mit 20,2 Milliarden US-Dollar (etwa 29,568 Billionen Koreanische Won) bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 15 % wachsen wird.
Die Technologie von Deepgram konzentriert sich auf die Bewältigung von Herausforderungen wie Hintergrundgeräuschen, verschiedenen Akzenten und realen Gesprächen. Sie unterstützt 35 Sprachen, darunter mehrere Arabisch- und indische Varianten. Deepgram kann mit einer Latenz von unter 300 Millisekunden eine Genauigkeit von über 90 % erreichen.
Diese Integration zielt darauf ab, die Funktionen von Watsonx zu erweitern. Watsonx umfasst Werkzeuge für den Aufbau, das Training und die Verwaltung von KI-Modellen sowie die Orchestrierung von KI-Agenten über Geschäftsprozesse hinweg. IBM positioniert Watsonx als Kernbestandteil seiner offenen, unternehmensweiten KI-Deliverables und integriert es in Hybrid-Cloud-Umgebungen.