BlockBeats Nachrichten, 24. Februar, Co-Autor des Berichts „Globale Intelligenzkrise 2028“ Alap Shah äußerte sich am Dienstag öffentlich und gab zu, dass die Marktreaktion die Erwartungen deutlich übertroffen hat. Er forderte die Regierung auf, KI-Steuern einzuführen, um einer möglichen groß angelegten Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken.
Der Chief Investment Officer von Lotus Technology Management warnte in einem Bloomberg-TV-Interview, dass in den nächsten 18 Monaten Fortschritte bei KI zu einem Rückgang der weißen Berufstätigen um 5 % führen könnten. Ohne politische Eingriffe würde die USA am stärksten betroffen sein. Er schätzt, dass dienstleistungsintensive Branchen wie Versicherungen und Banken größeren Risiken ausgesetzt sind.
Shah sagte, die Regierung sollte in Erwägung ziehen, zusätzliche oder unerwartete Gewinne aus KI zu besteuern, um die Auswirkungen durch Arbeitskraftersatz auszugleichen und die Verbrauchernachfrage zu schützen. Er ist der Ansicht, dass die Ersetzung von weißen Berufstätigen einen negativen Rückkopplungseffekt erzeugen wird: Unternehmen entlassen Mitarbeiter, um die Gewinnmargen zu steigern, investieren die eingesparten Mittel in KI, was zu weiteren Entlassungen führt.
„Globale Intelligenzkrise 2028“ ist eine Brainstorming-Analyse basierend auf der Annahme, dass KI weiterhin unerwartet schnell wächst. Die Kernthese lautet, dass eine anhaltende Überperformance von KI eigentlich eine große negative Nachricht ist. Der Bericht geht davon aus, dass Unternehmen in zwei Jahren KI massiv zur Ersetzung weißer Berufstätiger einsetzen werden, was eine ungebremste negative Rückkopplungsschleife auslöst. Dies könnte das auf „Menschen sind wertvoll“ basierende Wirtschafts-, Finanz- und Hypothekensystem erschöpfen und letztlich zu einem unkontrollierbaren Zusammenbruch führen.
Durch die Verbreitung des Artikels könnten Ängste geschürt werden, was am Montag zu einem deutlichen Rückgang der US-Aktienmärkte führte. Der Dow Jones Industrial fiel um 822 Punkte (-1,7 %), der S&P 500 sank um 1 %, der Nasdaq Composite um 1,1 %. Besonders die Softwarebranche wurde stark getroffen, mit Datadog, CrowdStrike und Zscaler, die alle über 9 % verloren. IBM fiel um 13 %, den schlechtesten Tag seit 2000. Auch Unternehmen wie American Express, KKR und Blackstone, die im Bericht genannt wurden, verzeichneten deutliche Rückgänge.
Shah gab offen zu, überrascht von der Marktreaktion: „Ich hatte mit einer kleinen Reaktion gerechnet, aber sie war definitiv größer als erwartet. Angesichts des Niveaus des US-Marktes ist das nicht allzu überraschend. KI-Handel läuft seit dreieinhalb Jahren ununterbrochen nach oben. Jetzt sind alle voll investiert, es gibt kaum noch neue Käufer.“
BlockBeats hat den vollständigen, sorgfältig übersetzten Inhalt des Berichts „Globale Intelligenzkrise 2028“ auf der Website veröffentlicht, Nutzer können ihn einsehen.